Spielzeug aus nachwachsenden Rohstoffen - Papp à la papp die Serie aus Papier und Pappe von pronativo

Geschrieben von: Michael Pankratius


Bewegungslos hockt Kimi* auf dem Boden, die nackten Füße fest aufs Parkett gedrückt. Das monotone Brummen eines Flugzeugs hoch über ihm dringt durch das geöffnete Fenster. Der Vierjährige schaut auf die weißen Schnipsel aus Pappe, die sein Vater gerade für ihn zusammensetzt. Doch eigentlich braucht Kimi keine Hilfe.

Ein Flugzeug soll es werden. Er hat es in der Anleitung gesehen. Und wo sein Vater Zeit und einige Anstrengungen braucht, um das Flugzeug fertig vor sich stehen zu haben: Kimi sieht es bereits jetzt. Und noch viel mehr.

Eine Flughalle. Die vielen Menschen, die mit ihren Koffern über den Boden rattern. Flugzeuge die mit Getöse starten und landen. Und vielleicht blickt er auch bereits durch das Flugzeugfenster hinaus in die Wolken, wie damals im Urlaub.

 

Endlich ist es geschafft. Das Flugzeug ist aufgebaut und bemalt, die kleinen Hände über und über mit Farbklecksen beschmiert. Pilot Kimi ist bereit.

Bereit zum abheben, bereit Abenteuer zu erleben, bereit für den Flug der Fantasie.

 

 

 

Papp à la papp – Von Kind an Nachhaltigkeit lernen

 

Der promavis GmbH mit Hauptsitz in Lippetal ist es ein Anliegen, dass bereits Kinder mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit vertraut gemacht werden. Das Unternehmen vertreibt über seinen Onlineshop pronativo Spielzeug und Möbel aus dem nachwachsenden Rohstoff Papier bzw. Pappe. Die Spielwarenlinie Papp à la papp besteht größtenteils aus ökologischer und recyclebarer Wellpappe und hat folgende Artikel im Angebot:

Flugzeug, Dinosaurier, Spielhaus, Klotzkies, Papp à la papp Dorf,  Spielzeugbox.

Einige der Spielwaren können von den Kindern selbst angemalt werden. Die meisten Spielzeuge bestehen aus einem simplen Stecksystem und müssen nach einer beigefügten Anleitung zusammengebaut werden.

Für Jüngere könnte sich das als etwas schwierig herausstellen, so dass sie auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen sind. Aber genau so sollte es ja auch sein:

Eltern und Kinder vereint, gemeinsam an einem Projekt arbeitend.  Für einige Stunden der Spielfreude und für ein nachhaltige Zukunft.

 

 

Irgendwann ist auch Kimi zu alt für den Pappflieger. Irgendwann hat auch er davon gelesen, wie viel Kerosin so ein Flugzeug verbraucht. Vielleicht wird er die Mär glauben, dass der Luftverkehr für einen Großteil des globalen CO² Debakels verantwortlich ist (in Wirklichkeit steuert die Branche „lediglich“ 2 Prozent des weltweiten CO² Ausstoßes bei). Vielleicht aber gilt zu seiner Zeit bereits das Prinzip grüner Fliegen mit CO² neutralem Kerosin aus Algenproduktion.

Doch das alles interessiert Kimi heute noch nicht. Sein Flieger ist auf jeden Fall umweltfreundlich. Auch wenn er nicht genau weiß, was das bedeutet.

Doch das Flugzeug des Kinderpiloten hat noch einen ungleich größeren Vorteil gegenüber seinen realen Vorbildern:

Es fliegt weiter. Viel weiter…

 

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* Name von der Redaktion geändert


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Datum: Freitag, 16. Juli 2010 12:07
Themengebiet: Zucker und Stärke liefernde Pflanzen Trackback: Trackback-URL
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