Studie - Die zweite Generation der Biokraftstoffe

Geschrieben von: Michael Pankratius

Am 9. Februar 2010 stellen die internationale Energieagentur(IEA) und GTZ die Studie „Sustainable Production of Second-Generation Biofuels. Potential and perspectives in major economies and developing countries” in Berlin vor.

Die Studie behandelt die Frage nach der Zukunftsträchtigkeit von Biokraftstoffen aus Abfall- und Reststoffen und ob Biokraftstoffe der zweiten Generation im Gegensatz zur ersten KEINE Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion darstellen.

Sie bietet einen umfassenden Überblick über das Potenzial der zweiten Generation von Biokraftstoffen und kommt zum Schluss, dass bis 2030 durch sie 5 % des weltweiten Kraftstoffbedarfs nachhaltig gedeckt werden können. Insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer bergen ein groβes Potential für die Produktion von Biokraftstoffen der zweiten Generation. Um dieses zu mobilisieren, sind allerdings Investitionen in Landwirtschaft und ländliche Infrastruktur notwendig. Dem Agrarsektor in diesen Ländern bieten sich dadurch große Entwicklungschancen.

Jedoch sind die neuen Biokraftstoffe auch mit Risiken verbunden. Die Studie beschreibt Strategien zum Umgang mit diesen Risiken und verdeutlicht, dass Nachhaltigkeitskriterien auch bei der zweiten Generation eingehalten werden müssen, um eine umwelt- und ressourcenschonende Nutzung zu ermöglichen.

Veranstalter: GTZ, Internationale Energieagentur

Teilnehmer: Franz Marré, BMZ; Didier Houssin, IEA; Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft, Agrarwirtschaft, EZ- und Umweltinstitutionen
Veranstaltungsort/Zeit

09. Februar 2010, 14.00 - 16.00 Uhr
GTZ-Repräsentanz Berlin, Reichpietschufer 20, 10785 Berlin
Ansprechpartner

Hendrik Meller
E-Mail: Hendrik.Meller@gtz.de
Tel.: +49 619679-6127


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Datum: Montag, 1. Februar 2010 11:33
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