Jatropha Forschung: Gemeinsames Projekt von General Motors und dem US-Energieministerium
In einem fünfjährigen Forschungsprojekt untersucht das US-Energieministerium (DOE) und der amerikanische Autohersteller General Motors (GM) die Eignung von Jatropha (Purgiernuss) als Biokraftstoffquelle.
Jatropha erlangt als Alternative zur Herstellung von Biokraftstoffen stetig mehr öffentliches Interesse. Geeignet scheint das Wolfsmilchgewächs deswegen zu sein, weil es trockenheitsresistent und für den Menschen ungenießbar ist. Ihr Same hat einen Ölanteil von über 30 %, das obendrein mit einer Cetanzahl von etwa 60 (Raps hat lediglich etwa 54) eines der effektivsten technisch nutzbaren Pflanzenöle der Welt ist. (Mehr zur Jatropha und Biokraftstoffen finden Sie im Lexikon Nachwachsende Rohstoffe)
Das US-Energieministerium (DOE) und der amerikanische Autohersteller General Motors (GM) arbeiten nun gemeinsam an einem Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung der nachhaltigen Herstellung von Biokraftstoffen aus Jatropha.
Ziel der Forschung ist es zu zeigen, dass sich aus Jatropha unterschiedlichste Qualitäten an Pflanzenöl zur Herstellung von Biokraftstoffen herstellen lassen. Es werden verschiedene Pflanzenvariationen gezüchtet, die hohe Ernteerträge erzielen sollen, Widerständig gegen Frost sind und somit auch in den Vereinigten Staaten angebaut werden können.
Neben einem bereits existierenden Projektes in Indien mit einer Anbaufläche von 30 Hektar, sollen zwei neue Anbaugebiete mit zusammen 54 Hektar etabliert werden.
Stichworte: Biokraftstoffe, Jatropha, Pflanzenöl
