Teakholz – Edles Holz, interessanter Rohstoff

Geschrieben von: KM

Teakholz (gern auch einfach Teak) genannt ist ein auch in hiesigen Breiten stark nachgefragtes Tropenholz, das in den Monsunwäldern von Süd- und Südostasien heimisch ist, heute aber auch im Plantagenanbau produziert wird. Aufgrund der erwähnten Beliebtheit bei den Konsumenten gehört Teakholz neben Mahagoni zu den wichtigsten Exporthölzern der asiatischen Welt.

Der Teakbaum

Der Teakbaum ist ein Laubbaum und gehört mit einer Wuchshöhe von bis zu 40 Metern zu den hoch wachsenden Bäumen. Die Baumkrone entwickelt sich erst vergleichsweise spät aus, was zu den von der Industrie gern nachgefragten langen astfreien Stämmen führt. Der Stamm liefert ein sehr dauerhaftes Kernholz. Der Teakbaum ist heute neben dem ursprünglichen Verbreitungsgebiet in Asien auch in Afrika und Latein- und Mittelamerika anzutreffen. Die Anbauflächen im Aufforstungsbereich werden für Teak mit über einer Millionen Hektar beziffert.

Die Nutzung von Teak

Aufgrund seiner Haltbarkeit wird Teakholz gern für besonders beanspruchte Anwendungen wir z.B. Gartenmöbel gewählt. Aufgrund der Eigenschaften wird Teak auch für Parket und traditionell auch im Schiffsbau verwendet. Hier kommt Teak auch heute noch zur Anwendung, da das Holz auch bei Nässe nicht rutschig ist. Ein Sachverhalt, der bei Hölzern alles andere als Selbstverständlich ist. Die wichtigsten Exportländer für Teak sind aktuell Indonesien und Myanmar. Die natürlichen Teakbestände werden durch illegalen Holzeinschlag und Brandrodungen gefährdet.

Alternativen zu Teakholz

Da Teak zu den Tropenholzvarianten fällt, ist die Nutzung naturgemäß auch immer von Kritik begleitet. Wer lieber auf einheimische Hölzer zurückgreifen will, aber nicht auf die technischen Eigenschaften verzichten kann, greift zunehmend auf Thermoholz zurück, was als ökologische Alternative betrachtet wird.

Teak als Investment

In den letzten Jahren wurden immer wieder Kapitalanleger gesucht, die in den Plantagenanbau von Teakholz investierten sollen. Bei Investments dieser Art, sollte immer darauf geachtet werden, worin genau eigentlich die Beteiligung besteht. Zudem sollte die Reputation der Fondinitiatoren genau untersucht werden. Das Interesse an derartigen atypischen Kapitalanlagen ist sicherlich vor allem durch den Anstieg der Rohstoffpreise an den Kapitalmärkten begünstigt worden. Insbesondere der hohe Goldpreis hat viele Anleger veranlasst nach Alternativen zu suchen. In diesem Anlagesegment ist nicht nur aufgrund der langen Anlagehorizonte mit Vorsicht zu agieren.


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Datum: Montag, 30. Januar 2012 15:15
Themengebiet: Holz Trackback: Trackback-URL
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