Stiftung Warentest: Zehn Holzpelletkessel im Vergleich
Die Stiftung Warentest hat für das Sonderheft test Spezial Energie zehn Holzpelletkessel getestet. Die zu untersuchenden Kriterien waren vorrangig Energieeffizienz und Umwelteigenschaften.
Ein Holzpelletkessel gewährt klimaneutrales und günstigeres Heizen als mit Öl oder Gas, da der nachwachsende Rohstoff Holz hierzulande ausreichend verfügbar ist und nicht importiert werden muss. Es gilt jedoch drauf zu achten, dass der Kessel die im Holz steckende Energie mit hohem Wirkungsgrad verbrennt und dabei wenig Schadstoffe in die Umwelt bläst.
TESTSIEGER ist der Viessmann Vitoligno 300-P 6-18 kW. Auch der zweitplatzierte Windhager Biowin Exklusiv 150 hat eine saubere Verbrennung und eine noch „gute“ Holzenergienutzung. Zwei andere Kessel wurden wegen ihrer schlechten Abgaswerte lediglich mit „Ausreichend“ bewertet.
Die rund 12 000 Euro teuren Hightech Wärmeerzeuger funktionieren automatisch. Die rundlichen Pellets werden zum richtigen Zeitpunkt aus dem Vorratslager direkt in den Brennraum transportiert. Darin ähnelt sie in Sachen Komfort Öl- und Gasheizungen. Ein Nachteil hingegen ist, dass der Aschebehälter alle paar Wochen geleert werden muss.
Stiftung Warentest untersuchte auch den Brennstoff selbst. Die zehn getesteten Holzpellet-Marken erzielten alle das Qualitätsurteil “gut”. Die Mängel, über die enttäuschte Pelletkunden in den vergangenen Jahren klagten, scheinen dank verbesserter Qualitätssicherung zumindest bei Markenprodukten behoben zu sein.
Weiter Informationen zum Thema sind einsehbar unter: www.test.de/shop/buecher-spezialhefte
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