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	<title>Kommentare zu: Sibirische Lärche vs. Pro-Good-Wood bei der Gartengestaltung</title>
	<link>http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/holz/sibirische_laerche/</link>
	<description>nachwachsende Rohstoffe - über die stoffliche und energetische Nutzung von Holz, Hanf, Miscanthus, Flachs &#38; Co.</description>
	<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 04:53:52 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Lutz Kockläuner</title>
		<link>http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/holz/sibirische_laerche/#comment-747</link>
		<dc:creator>Lutz Kockläuner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 11:16:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/holz/sibirische_laerche/#comment-747</guid>
		<description>Es freut einen schon zu sehen, mit welcher Liebe so mancher seinen Garten gestaltet. Es ist auch schön, wenn dann voller Begeisterung das Erreichte im Netz veröffentlicht wird.
Schade ist, wenn dabei Äpfel mit Birnen verglichen werden und, mangels besserem Wissen, Falsches verbreitet wird. Deshalb möchte ich folgendes klarstellen:

Thermoholz wie z.B. von proGOODWOOD ist eine fantastische Alternative zu Tropenhölzern und, wie schon richtig bemerkt, mitunter kaum teurer. Die so behandelte Buche oder Esche ist gleichmäßig resistent und in die Haltbarkeits-klasse 1 einzuordnen, weitgehend astrein, dimensionsstabil und aus heimischer, nach-haltiger Forstwirtschaft. Vergleichbares Tropenholz gibt es kaum und das, welches mit Thermoholz verglichen wird, ist schwankend dauerhaft(Haltbarkeitsklasse 1-3), nicht dimensionsstabil und zu 90% ein Raubbauprodukt.

Die sibirische Lärche ist sicherlich das haltbarste Nadelholz (Resistenzklasse 2), aber leider auch ein Raubbauholz. Die ökologischen Schäden in den Urwäldern Sibiriens sind enorm, durch die kurze Vegetationsperiode (daher die Feinjährigkeit) werden sich die Bestände auf Jahrhunderte hin nicht erholen. Viele dieser Wälder (und Lebensräume) werden für immer verloren sein. Zertifizierungen dieses Holzes basieren auf einem Passus im russischen Forstgesetz, nachdem für jeden gefällten Baum ein Setzling gepflanzt werden muß. Solche stehen seit Jahren nicht zur Verfügung, geschweige denn Personal welches diese Aufgaben übernehmen würde. Unbelastet von forstwirtschaftlichen Kosten ist dieses Holz dann trotz der langen Transportwege so günstig.
Hier wären eine heimische Lärche oder die hier erzeugte Douglasie die richtige Alternative gewesen, zumal die Douglasie bei weitem nicht so stark ausharzt wie die Lärche.

Für den Witterungsschutz ist eine Ölimprägnierung ideal (bei vielen Thermoholz-Anbietern schon werkseitig appliziert), wirkt aber nur mit Pigmenten. Hier gilt: je mehr Pigmente, desto höher der UV- Schutz und je heller das Holz, desto mehr UV- Schutz benötige ich. Also- mal kräftig braun nachstreichen oder einfach das Holz grau werden lassen- ist auch schön.

Lutz Kockläuner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es freut einen schon zu sehen, mit welcher Liebe so mancher seinen Garten gestaltet. Es ist auch schön, wenn dann voller Begeisterung das Erreichte im Netz veröffentlicht wird.<br />
Schade ist, wenn dabei Äpfel mit Birnen verglichen werden und, mangels besserem Wissen, Falsches verbreitet wird. Deshalb möchte ich folgendes klarstellen:</p>
<p>Thermoholz wie z.B. von proGOODWOOD ist eine fantastische Alternative zu Tropenhölzern und, wie schon richtig bemerkt, mitunter kaum teurer. Die so behandelte Buche oder Esche ist gleichmäßig resistent und in die Haltbarkeits-klasse 1 einzuordnen, weitgehend astrein, dimensionsstabil und aus heimischer, nach-haltiger Forstwirtschaft. Vergleichbares Tropenholz gibt es kaum und das, welches mit Thermoholz verglichen wird, ist schwankend dauerhaft(Haltbarkeitsklasse 1-3), nicht dimensionsstabil und zu 90% ein Raubbauprodukt.</p>
<p>Die sibirische Lärche ist sicherlich das haltbarste Nadelholz (Resistenzklasse 2), aber leider auch ein Raubbauholz. Die ökologischen Schäden in den Urwäldern Sibiriens sind enorm, durch die kurze Vegetationsperiode (daher die Feinjährigkeit) werden sich die Bestände auf Jahrhunderte hin nicht erholen. Viele dieser Wälder (und Lebensräume) werden für immer verloren sein. Zertifizierungen dieses Holzes basieren auf einem Passus im russischen Forstgesetz, nachdem für jeden gefällten Baum ein Setzling gepflanzt werden muß. Solche stehen seit Jahren nicht zur Verfügung, geschweige denn Personal welches diese Aufgaben übernehmen würde. Unbelastet von forstwirtschaftlichen Kosten ist dieses Holz dann trotz der langen Transportwege so günstig.<br />
Hier wären eine heimische Lärche oder die hier erzeugte Douglasie die richtige Alternative gewesen, zumal die Douglasie bei weitem nicht so stark ausharzt wie die Lärche.</p>
<p>Für den Witterungsschutz ist eine Ölimprägnierung ideal (bei vielen Thermoholz-Anbietern schon werkseitig appliziert), wirkt aber nur mit Pigmenten. Hier gilt: je mehr Pigmente, desto höher der UV- Schutz und je heller das Holz, desto mehr UV- Schutz benötige ich. Also- mal kräftig braun nachstreichen oder einfach das Holz grau werden lassen- ist auch schön.</p>
<p>Lutz Kockläuner</p>
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		<title>Von: flizz.net-blog &#187; Wehrendorfer Holzbaukunst</title>
		<link>http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/holz/sibirische_laerche/#comment-699</link>
		<dc:creator>flizz.net-blog &#187; Wehrendorfer Holzbaukunst</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 19:02:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] alles anstellen kann. Z.B. Gartenecken gestalten. Das gefundene Beispiel allerdings verzichtet auf Thermoholz aus nachvollziehbaren [...]</description>
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