Energiewald in Ostfriesland
Knapp eine halbe Million Bäume - was in etwa der Einwohnerzahl des “Bundeslandes Ostfriesland” entspricht - werden in den kommenden Monaten am VW-Standort Emden gepflanzt. Für das VW-Werk ist das ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur grünen Fabrik am Wattenmeer. Für die Umwelt und die Region steckt hinter der Geschichte aber weit mehr. Das Stichwort heißt: Energiewald.
Klimaschutz und Versorgungssicherheit sind die wichtigsten Beweggründe für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Bundesrepublik. Die nachhaltige Nutzung sollte ökologischen, sozialen und regionalwirtschaftlichen Aspekten Rechnung tragen.
Seit 2 Jahren machen schnell wachsende Gehölze auf deutschen Feldern Furore. Die Bäume, meist Weiden und Pappeln, wachsen in Kurzumtriebsplantagen (KUPs) heran und können alle drei bis fünf Jahre als Hackschnitzel geerntet werden. Moderne KUPs entsprechen sehr dem Niederwald aus dem Vor-Industriezeitalter (vor Kohle und Öl), nur die Technik ist neu. Der Vorteil gegenüber normalen Feldfrüchten wie z.B.
Raps und selbst Mais ist der in der Regel höhere Energieertrag pro Hektar. Auch der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden oder Herbiziden ist sifnifikant niedriger. Im waldarmen Ostfriesland können Energiewälder damit eine Bereicherung der Landschaft darstellen. Zusammen mit den Flächen von VW sind es im kommende Frühjahr bereits um die 100 Hektar KUP in Ostfriesland. 500 Hektar sollen es in den nächsten 3-4 Jahren nach den Vorstellungen von Wolfram Kudlich, geschäftsführendem Gesellschafter der WALD21 GmbH, werden.
Hintergrundinformationen zum Thema unter www.wald21.com
Kontakt:
Wolfram Kudlich (WALD21 GmbH)
Radweg 15a, 55130 Mainz
Tel.: +49 (0) 6131 – 226775
Mobil: 0178 2451559
E-Mail: kudlich@wald21.com
www.WALD21.com
Stichworte: Energiewald, WALD21 GmbH
