Berliner ZIM-Förderung für Maschinen zum Feldholzanbau beim BMWi-Mittelstandstag

Geschrieben von: Michael Pankratius

Zur Entwicklung von Maschinensystemen für den effizienten Feldholzanbau hat sich die Mohnmanufaktur GmbH aus Großschirma (Sachsen) gleich drei Partner ins Boot geholt, darunter die TU Dresden. Kooperationsziel ist es, Maschinen mit Traktorantrieb für das Pflanzen bzw. Ernten von Feldholz als Alternative zum traditionellen Waldbau zu entwickeln. Ergebnisse des Forschungsprojekts, für das Fördergelder aus Berlin im Rahmen des ZIM-Programms fließen, sind auf dem Innovationstag Mittelstand am 17. Juni in Berlin zu sehen.
Veranstalter des bundesweit einzigartigen Technik-Open Air mit rund 200 aktuellen und zumeist technischen Neuentwicklungen ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), dessen Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unter Mittelständlern und industrienahen Forschungseinrichtungen mit monatlich rund 700 neuen Anträgen weiterhin hoch im Kurs steht. Seit Programmstart vor knapp zwei Jahren wurden bereits mehr als 6.600 ZIM-Projekte mit einer Gesamtsumme von 830 Mio. Euro bewilligt. In den Freistaat Sachsen gingen bis Ende März Förderzusagen in Höhe von rund 120 Mio. €. Damit werden mit Blick auf neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen inzwischen etwa 920 Forschungsprojekte teilfinanziert. Im Länderranking nimmt Sachsen nach Baden-Württemberg mit knapp 165 Mio. € Platz zwei ein. Ähnlich hohe Mittel fließen in die Region Berlin, gefolgt von NRW und Bayern.


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Datum: Mittwoch, 21. April 2010 10:27
Themengebiet: Holz | Trackback: Trackback-URL
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