Ghanas Kautschuk- Bauern: Mit Förderungen aus der Armut

Geschrieben von: Michael Pankratius

Europäische Entwicklungsorganisationen und die Regierung Ghanas unterstützen die Gärtnerei der Firma GREL aus Agona Nkwanta im Westen Ghanas.

Da die dortigen Kautschuk- Bauern noch nicht über das technische Wissen und die finanziellen Mittel für die Samengewinnung verfügen, erhalten sie die nötigen Förderungen aus dem Ausland.

Die Kleinstkredite werden von der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau und anderen Partnern vergeben und müssen erst nach der Ernte zurückgezahlt werden.

So können bis zur Rückzahlung sieben Jahre vergehen. Zusätzlich schützt eine Abnahmegarantie der Ernte die Bauern vor Existenzbedrohung durch Ernteausfälle.

Aber nicht nur in finanzieller Hinsicht werden die Kautschuk- Bauern unterstützt. Projektmitarbeiter sorgen für die notwendige Ausbildung und für Hilfe beim Kautschuk- Anbau.

Da das ganze Jahr durch geerntet werden kann (bis auf einen Monat, in dem der Baum seine Blätter verliert), verfügen die Bauern über ein regelmäßiges Einkommen. Vier Hektar Fläche Kautschuk bringt einem Bauern mehr als 380 Euro im Monat ein.

Der Kautschuk wird in der dortigen Firma weiterbehandelt und das Gummi dann nach Amerika oder Europa geschickt, wo es zu seiner endgültigen Form verarbeitet wird.


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Datum: Montag, 8. Februar 2010 13:12
Themengebiet: Gummi und Kautschuk Trackback: Trackback-URL
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