Zehn Thesen vom Miscanthus-Freak Albrecht von Hagen zum Start von nachwachsende-rohstoffe.biz
1. Wir befinden uns mitten in der Konkurrenz zu Raps, Mais, Weizen und Sonnenblumen. Dort wird der einzig uns zustehende Begriff NACHWACHSENDE ROHSTOFFE in einer langsam wirklich anfechtbaren Art und Weise bewusst falsch benutzt. Nachwachsen kann nur, was aus dem gleichen gepflanzten Standort nach der Ernte wieder austritt, und das mehrjährig.
2. Unser Verband muss mit starker Position und mit Tatkraft gegen die derzeitige Meinung im BIOVERBAND (Scheer) eindeutig Stellung nehmen und präsent werden. Ich bin zu alt, um das aggressive und intensive Vorgehen für uns alle zu betreiben, aber einer oder eine muss es tun!!!
3. Meine Möglichkeiten sind im web unter www.miscanthus-legi.com gut nachzulesen. Neue und wirtschaftliche Infos gebe ich gerne per Telefon 0228 6297551 denjenigen an die Hand, die Partnerschaftsinteressen mit mir verfolgen. (auslutschen und dann fallen lassen, ist nicht so mein Ding)
4. Wer an der Preisschraube zu sehr nach unten dreht, der schadet sich nur selbst. Die Vermehrung kostet nun einmal um die 8 -10.000 Euro pro ha - je nach Plantagengröße.
5. Viele zögern, weil es angeblich noch keinen Markt gibt, was für ein Unsinn!! Holz wurde gerade mächtig teuer und wird immer seltener, Einstreu und Dämmstoffe können den Übergang bis zum DIESELERSATZ sehr gut kompensieren. € 0,31 für die Herstellung von Diesel bei 6 Mio. Produktion im Jahr ist doch interessant??
6. Haben Sie schon mal überlegt, wie viel Acker in Europa notwendig ist, um 20% in 2020 beimischen zu können?? oder wie viel mittelständische Diesel-Produktionsanlagen erforderlich sind?? Die größeren Anlagen (Schwedt und CHOREN) beweisen ja täglich, dass sie lediglich Brüsseler Geldverbrennungsanlagen sind und wegen fehlender Rohstoffe in der Umgebung ewig unrentabel bleiben werden.
7. Merken Sie, dass der Osten Europas sehr viel interessierter und viel weniger subventionsüberlegender fragt und handelt ??
8. Auch im Osten Deutschlands ist die Landwirtschaft viel aufnahmebereiter.
9. Ist Ihnen bekannt, dass wir auf dem Feld erst sehr wenig nennenswerte Vermehrungsflächen für Miscanthus haben??
10. Und letztlich: die privaten Investoren, für die wir ja das Grundprodukt erzeugen - wenn sie uns beim Aufbau helfen – werden den erhofften Zins erhalten!!! Das allerdings setzt gemeinsames handeln für 1.250.000 km² in Euroopa voraus!!! Massives
Anfangen ist angesagt. Energiepflanzen im eigentlichen Sinne sind eben nur die NACHWACHSENDEN ROHSTOFFE!!
Ich wünsche allen MISCANTHUS VERMEHRERN viel Erfolg!!! Albrecht von Hagen, Tel.: 0228 6297551
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Stichworte: Albrecht von Hagen, Miscanthus

Mittwoch, 24. Oktober 2007 22:00
Lieber Her v. Hagen, sie sind ja sehr angagiert, aber mit dieser Argumentation werden sie niemanden überzeugen, außer vieleicht ein paar Polen. Nur eine genaue Angabe der Nutzungsmöglichkeiten kann überzeugen, aber außer verheizen ist zur Zeit wenig möglich! Die 0,31 ct für einen Dieselersatz wären ja toll, aber warum gibt es sowas noch nicht? Verbreiten sie doch keine Märchen. Na ja die Polen werden es schon fressen. Bleiben wir am Boden: so lange wir das Heizöl zum Heizen verwenden, braucht es keine Technologie um Krafstoff herzustellen!
6 bis 7 kg Holz um einen liter Dieselersatz herzustellen ist doch nicht sinnvoll. Da lieber gleich zum heizen verwenden, aber mit Miscanthus? Nicht für jedermann! Wenn schon nachwachsende Rohstoffe, dann lieber Biogas, das ist universeller!
Donnerstag, 25. Oktober 2007 20:43
verehrter herr kolb - niemand ??? wollen siemeine korrespondenz einsehen ?? schauen sie sich mmeag.de an, dann sollten sie erkennen, dass es an miscanthusund nicht an nutzungsmöglichkeiten fehlt. sie sollten in der argumentation fair bleiben !! deshalb werden sie sicher gegen 2011 mich und andere von ihrer neuen meinung informieren. ihre polen-geringschätzung disqulifiziert sie in vieler hinsicht. ihr verständnis für NACHWACHSENDE ROHSTOFFE werden sie sicher noch ein wenig vervollklommnen; aber hut ab vor ihren derzeitigen bissigenb bemerkungen. avhagen
Samstag, 27. Oktober 2007 1:09
Im Prinzip hat Herr v. Hagen ja recht, in der Praxis jedoch weiss jeder, worum es bei dem Begriff “nachwachsende Rohstoffe” geht, weshalb mich sein oberlehrerhafter Aufsatz ein wenig an die Inbrunst erinnert, mit der religiöse Sekten ihre Weltanschauung an den Mann (und natürlich auch die Frau) zu bringen versuchen. Anstatt Wortklauberei zu betreiben, sollte hier an einem Strang gezogen werden. Es geht um den Einsatz natürlicher Ressourcen abseits der bekannten Rohstoffe zur Energiegewinnung. Ob nachwachsend oder jedes Jahr neu gesät, ist dabei doch absolut unrelevant.