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	<title>Nachwachsende Rohstoffe - Die Zukunft vom Acker</title>
	<link>http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz</link>
	<description>nachwachsende Rohstoffe - über die stoffliche und energetische Nutzung von Holz, Hanf, Miscanthus, Flachs &#38; Co.</description>
	<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:07:54 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Das Nawaro-Produkt des Monats August: Der Protos Pflanzenöl-Kocher</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 06:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KM</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Öl- und Proteinpflanzen]]></category>

		<category><![CDATA[BSH Bosch Siemens Hausgeräte]]></category>

		<category><![CDATA[Pflanzenölkocher]]></category>

		<category><![CDATA[Produkt des Monats]]></category>

		<category><![CDATA[Protos]]></category>

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Ein ausgesprochen würdiges “Nawaro-Produkt des Monats” ist der Pflanzenöl-Kocher Protos der Firma BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH. Weltweit kochen auch heute noch 2,5 Milliarden Menschen ihr Essen auf dem offenen Feuer. Mit Hilfe des Protos kann Feuerholz durch Pflanzenöl substituiert werden. Dies hat nicht nur ökologische Vorteile, sondern durchaus auch gesundheitliche für die Köchinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/03/nawaro_pdm_gruen.png" /></p>
<p>Ein ausgesprochen würdiges “<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/nawaro-produkt-des-monats/"><strong>Nawaro-Produkt des Monats</strong></a>” ist der <a href="http://www.bsh-group.de/index.php?109906"><strong>Pflanzenöl-Kocher Protos</strong></a> der Firma BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH. Weltweit kochen auch heute noch 2,5 Milliarden Menschen ihr Essen auf dem offenen Feuer. Mit Hilfe des Protos kann Feuerholz durch Pflanzenöl substituiert werden. Dies hat nicht nur ökologische Vorteile, sondern durchaus auch gesundheitliche für die Köchinnen und Köche. Das Protos-Projekt von BSH wurde mit diversen Partnern wie u.a. Universitäten, der GTZ, der Bundesumweltstiftung in Osnabrück realisiert. Der Protos kann mit Pflanzenölen wie Palm-, Kokos- oder Jatrophaöl betrieben werden. Sicherlich ist der Protos auch ein ideales Produkt, der mit Hilfe von Mikrokrediten, wie man sie über kiva.org vergeben kann, finanziert zu werden. Die großartige Vision des Protos hat es mehr als verdient mit unserem kleinen Ehrenaward des “Nawaro-Produkt des Monats” ausgezeichnet zu werden.</p>
<p>Wir empfehlen dringend, sich das folgende Youtube-Video anzuschauen:</p>
<p><object height="344" width="425"></p>
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kXvs3obB-yw?fs=1&amp;hl=de_DE"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"></embed></object></p>
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		<title>Auluxe stellt handgefertigtes iPhone-Dock aus Pinienholz vor</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 20:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KM</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holz]]></category>

		<category><![CDATA[Auluxe]]></category>

		<category><![CDATA[iPhone Dock]]></category>

		<category><![CDATA[Pinienholz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Firma Auluxe stellt mit dem Produkt Reverie II ein iPhone-Dock vor, das mit der Idee entwickelt wurde, dass ein Lautsprecher-System für das iPhone auch optisch so gut aussehen sollte, wie es akustisch klingt. Aus diesem Grund werden die Reverie-II-Docks in aufwändigen 197 Arbeitsschritten handgefertigt und mit einem edlen Holz-Gehäuse aus aufgearbeitetem Pinienholz versehen. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma <strong>Auluxe</strong> stellt mit dem Produkt Reverie II ein iPhone-Dock vor, das mit der Idee entwickelt wurde, dass ein Lautsprecher-System für das iPhone auch optisch so gut aussehen sollte, wie es akustisch klingt. Aus diesem Grund werden die Reverie-II-Docks in aufwändigen 197 Arbeitsschritten handgefertigt und mit einem edlen Holz-Gehäuse aus aufgearbeitetem <strong>Pinienholz</strong> versehen. Auf diese Weise fügt sich das iPhone Dock problemlos auch in gehobene Wohnumgebungen ein. Der Reverie II wird auf der IFA in Berlin vorgestellt. Diese Beispiel belegt einmal mehr, dass der nachwachsende Holz im Bereich der Premiumprodukte nicht wegzudenken ist, selbst dann nicht, wenn es um High Tech-Produkte geht. Die verwendeten Hölzer kommen dabei aus dem Recycling-Prozess und sind wiederaufgearbeitet.</p>
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		<item>
		<title>Lacosmea Cosmetics - Natürlich frische Kosmetik - Produkttest</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 08:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Pankratius</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Naturkosmetik]]></category>

		<category><![CDATA[Phytokosmetik]]></category>

		<category><![CDATA[Praxistest]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir uns in der Vergangenheit intensiv mit dem Thema Naturkosmetik auseinander gesetzt haben (den Artikel finden Sie hier), stellen wir Ihnen in einer Serie einige Kosmetikhersteller und deren Produkte vor. Sämtliche Informationen basieren auf Angaben der Hersteller. Die Bewertung der Redaktion aufgrund des Praxistests ist rein subjektiv und spiegelt allein die Meinung und Erfahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in der Vergangenheit intensiv mit dem Thema Naturkosmetik auseinander gesetzt haben (den Artikel finden Sie <strong><a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/glossar/naturkosmetik-biokosmetik-phytokosmetik/" title="Naturkosmetik">hier</a></strong>), stellen wir Ihnen in einer <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/naturkosmetik/" title="Naturkosmetik"><strong>Serie</strong></a> einige Kosmetikhersteller und deren Produkte vor. Sämtliche Informationen basieren auf Angaben der Hersteller. Die Bewertung der Redaktion aufgrund des Praxistests ist rein subjektiv und spiegelt allein die Meinung und Erfahrung des Autors wieder, ohne Garantie, dass andere Kunden zu selbigem Urteil gelangen.</p>
<p>_____________________________</p>
<p>Bioprodukte sind etablierte Größen auf dem Markt und kaum noch aus der Gesellschaft wegzudenken. Das Markenzeichen &#8220;Natur&#8221; allein reicht längst nicht mehr zur Nischenbildung. Doch der neueste Trend heißt <strong>Frische</strong>. Das zeitlich kleinstmögliche Intervall zwischen Produktion und Konsum. Bekannte Milchproduzenten versuchen gerade in dieser Nische Fuß zu fassen, indem Sie regional produziertes Gut ohne lange Anfahrtswege vermarkten. Frische im Nahrungsmittelsektor ist längst zum Qualitätssiegel geworden. Warum, so stellte sich der promovierte Biochemiker und Mikrobiologe <strong><a href="http://www.interview-blog.de/openinterview/lacosmea_cosmetics/" title="Interview mit Dr sc. hum. Bernd Werle">Bernd Werle</a></strong> die Frage, sollte das bei Kosmetik nicht genauso sein.<br />
Angeregt durch jahrelange private Erfahrung gründeten er und seine Frau das Unternehmen <strong>Lacosmea Cosmetics.</strong><br />
War der Konsum frischer <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/phytokosmetik/" title="Phytokosmetik">Naturkosmetik</a> bisher hauptsächlich den Hobby-Rührern vorbehalten, so bietet Lacosmea Cosmetics seit 2008 die Frischeprodukte auch kommerziell an. 22 naturkosmetische Mittel umfasst die Produktpalette derzeit. Die Besonderheit: Diese Kosmetika werden erst bei Bestellung produziert. Somit ist höchste Frische und Haltbarkeitstransparenz garantiert. Rund 4 Monate halten die Produkten, wenn sie vor Wärme und zu viel Licht geschützt sind.<br />
Transparenz ist auch das Stichwort, wenn es um die Inhalts- und Wirkstoffe geht. Von den 77 eingesetzten Rohstoffen, sind 74 pflanzlichen Ursprungs. Wer weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen bekommen möchte, kann sich im <a href="http://www.lacosmea-cosmetics.com/rohstoff.html" title="Rohstofflexikon">Rohstofflexikon</a> auf der Homepage des Unternehmens informieren. Mehr Transparenz geht nicht.<br />
Lacosmea Produkte sind <strong>BDIH zertifiziert</strong>. Die Kriterien  sind den meisten Konsumenten mittlerweile sicherlich soweit bekannt, um zu wissen, dass man aus ökologischer Sicht nichts falsch machen kann.<br />
Wir  hatte einige Produkte für einen Praxistest vorliegen und möchten Ihnen von unseren Erfahrungen berichten.</p>
<p>______________________</p>
<p><strong>Praxistest</strong><br />
Die Wahl eines Kosmetikprodukts geschieht nicht immer ausschließlich mit dem Blick auf Wirksamkeit. Vielmehr achten die Konsumenten auf den Wohlfühlfaktor. Naturkosmetik ist mehr als rein äußerliche Pflege: Sie ist Lifestyle, im besten Fall &#8220;reinigt&#8221; sie auch das Innere und verwöhnt die Sinne.</p>
<p>Gerade dem letzteren Bedürfnis kommt Lacosmea entgegen. Allein durch das Bewusstseins der Frischegarantie lösen die Produkte Wohlbefinden aus. Ganz besonders überzeugt haben uns die natürlichen <strong>Duftstoffe</strong> und ätherischen Öle, die den Produkten zugesetzt sind.<br />
Jede Verwendung eines Lacosmea-Produktes gleicht einem Spaziergang der Seele über frische Blumenwiesen. Sei es Lavendel, Rosengeranien, Palmarosa, oder Zitronengras: Die Anwendung wird jedes Mal zum Fest der Sinne.</p>
<p>Die Produkte sind auf die jeweiligen Hautbedürfnisse abgestimmt. Somit ergibt sich eine Dreiteilung in fettige Haut, Normale/Mischhaut sowie trockene/sehr trockene Haut.</p>
<p><strong>Reinigungsmilch Normale &amp; Mischhaut</strong><br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/mischhaut-reinigungsmilch.jpg"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/mischhaut-reinigungsmilch.thumbnail.jpg" /></a>Die Reinigungsmilch erweist sich im Praxistest als wahres Premiumprodukt, das sich in der redaktionsinternen Bewertung ganz an die Spitze gesetzt hat. Rosmarinextrakte und Ananasenzyme sorgen für eine gründliche aber schonende Reinigung. Milde in Kombination mit hoher Waschkraft sind Eigenschaften, die bei Reinigungsprodukten nicht häufig im Verbund gefunden werden. Daher empfiehlt sich die Reinigungsmilch besonders zur täglichen Anwendung. Der leichte Zitrusduft wirkt anregend, so dass man sich jedes Mal auf die Anwendung freut.<br />
Die Reinigungsmilch gibt es in einer 150 ml Flasche für 25 €</p>
<p><strong>Anti-Aging-Pflege Normale &amp; Mischhaut</strong><br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/mischhaut-antiaging.jpg"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/mischhaut-antiaging.thumbnail.jpg" /></a>Die Anti-Aging-Creme eignet sich als Anschlusspflege. Bewährte Inhaltsstoffe wie Aloe Vera (Feuchtigkeit), Aprikosenkern-, Mendel-, Jojobaöl sowie Mango- und Sheanussbutter versorgen die Haut.<br />
Dies ist das einzige Produkt, bei dem wir in der Bewertung leichte Abstriche machen mussten, allerdings nur, weil wir in diesem Segment bereits andere hervorragende Produkte getestet haben.<br />
Die Haut fettet egal bei welcher Dosierung rasch nach und trotz korrekter Lagerung änderte sich die Fluidität des Produktes bereits nach einer Woche. Das soll dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich auch hier um ein großartiges Produkt handelt.<br />
Die Pflegecreme gibt es im 30 ml-Dosierspender für 42 €.</p>
<p>Als letztes möchten wir Ihnen die <strong>Körpermilch Lavendel/Kornblume</strong> vorstellen.<br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/bodylotion-lavendel-kornblume.jpg"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/bodylotion-lavendel-kornblume.thumbnail.jpg" /></a>Die Körpermilch bietet der Haut Entspannung und Feuchtigkeit, durch Wirkstoffe der Kornblume, Efeu, Rosskastanie und aus Aprikosenkernen und Mandeln. Der langlebige Duft von Lavendel wirkt betörend und hat für wahre Begeisterungsstürme in der Redaktion gesorgt.<br />
Es ist keine <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/category/arznei-und-heilpflanzen/" title="Arznei- und Heilpflanzen">heilpflanzliche</a> Unbekanntheit, dass der Duft von Lavendel die Nerven stärkt und harmonisierend wirkt. Das ätherische Lavendelöl beeinflusst über die Nase direkt das zentrale Nervensystem und damit das Gehirn. Der Raphus Nucleus bewirkt, durch den Lavendelduft angeregt, eine Ausschüttung von Schlaf förderndem und beruhigendem Serotonin.<br />
Somit wirkt sich diese Körpermilch nicht nur positiv auf das Hautbild aus, sondern auch auf das seelische Wohlbefinden.<br />
Wir legen Ihnen dieses Produkt ganz besonders ans Herz.<br />
Die Körpermilch ist in einer 150 ml Flasche für 25,50 € erhältlich.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Insgesamt hat und dieses kleine Unternehmen überrascht. Das Konzept von Frische und die Zusammensetzung der Produkte überzeugen auf der ganzen Linie. Auch die restlichen Produkte, die zur Verfügung standen, wie das Gesichtswasser, Körperöl und Körperbutter haben einen positiven Eindruck hinterlassen.</p>
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		<title>Sächsischer Faserpflanzenfeldtag 2010 im Rahmen des Projektes  Ziel 3 – TRANSLINUM mit grenzüberschreitendem Programm</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 11:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>

		<category><![CDATA[Faserpflanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Feste Brennstoffe]]></category>

		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweise]]></category>

		<category><![CDATA[Öl- und Proteinpflanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Cil 3]]></category>

		<category><![CDATA[Öllein]]></category>

		<category><![CDATA[PSCHERER]]></category>

		<category><![CDATA[Sachsen-Leinen e.V.]]></category>

		<category><![CDATA[TRANSLINUM]]></category>

		<category><![CDATA[Ziel 3]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 30. und 31. August 2010 lädt das Projektteam „Ziel 3-TRANSLINUM“ unter Federführung des Sachsen-Leinen e.V., Waldenburg, Naturfaserexperten und –interessenten zum „Sächsischen Faserpflanzenfeldtag 2010“ ein. Die Veranstaltung ist Bestandteil der Projektarbeit im sächsisch-tschechischem Ziel 3-Projekt „TRANSLINUM – Grenzüber-schreitende Nutzung nachwachsender Rohstoffe am Beispiel der ganzheitlichen Nutzung der Ölleinpflanze“ – und da versteht es sich fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial"><a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/efre_tsch_gr_rgb_72dpi.jpg"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/efre_tsch_gr_rgb_72dpi.jpg" /></a></font></p>
<p><font face="Arial">Am 30. und 31. August 2010 lädt das Projektteam „Ziel 3-TRANSLINUM“ unter Federführung des Sachsen-Leinen e.V., Waldenburg, Naturfaserexperten und –interessenten zum „Sächsischen Faserpflanzenfeldtag 2010“ ein. Die Veranstaltung ist Bestandteil der Projektarbeit im sächsisch-tschechischem Ziel 3-Projekt „TRANSLINUM – Grenzüber-schreitende Nutzung nachwachsender Rohstoffe am Beispiel der ganzheitlichen Nutzung der Ölleinpflanze“ – und da versteht es sich fast von selbst, dass auch diese Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen überschreitet. </font></p>
<p><font face="Arial">Der Veranstaltungsbeginn findet in Merunice (bei Teplice, Tschechische Republik) statt, wo im Rahmen einer Feldexkursion die Ölleinsortenversuche in Augenschein genommen werden können. </font></p>
<p><font face="Arial">Am zweiten Veranstaltungstag, der im sächsischen Friedebach stattfindet, steht ein Workshop im Mittelpunkt, an den sich eine weitere Exkursion mit Möglichkeiten von Feld- und Technologiebesichtigungen anschließt.</font></p>
<p><font face="Arial">Weitere Details zur Veranstaltung und zur Anmeldung erhalten Sie auf Anfrage (Mail an </font><a href="mailto:torsten.brueckner@sachsenleinen.de"><font face="Arial">torsten.brueckner@sachsenleinen.de</font></a><font face="Arial">)</font></p>
<p><font face="Arial"><strong>Projektteam &#8220;Ziel 3 - TRANSLINUM&#8221;</strong></font></p>
<p><font face="Arial">Leadpartner: Sachsen-Leinen e.V., Waldenburg</font></p>
<p><font face="Arial">Verantwortlicher Projektpartner für Öffentlichkeitsarbeit: </font></p>
<p><font face="Arial">Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH</font></p>
<p><font face="Arial">Stefan Breymann</font></p>
<p><font face="Arial">Kontakt:</font></p>
<p><font face="Arial">Tel. +49 (0) 37606 - 39 330</font></p>
<p>Mail: <a href="mailto:sbr@pscherer-online.de">sbr@pscherer-online.de</a></p>
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		<item>
		<title>Naturkosmetik - Autorin Heike Käser im Gespräch</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Pankratius</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arznei- und Heilpflanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Heike Käser]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Olionatura]]></category>

		<category><![CDATA[Phytokosmetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick scheint es schwierig bei der Onlinerecherche nach verwertbaren Informationen zum Thema Naturkosmetik zu den richtigen Quellen zu gelangen. Wie wir feststellten, scheint der Etat vieler Naturkosmetikunternehmen für Werbung und Suchmaschinenpositionierung gewaltig, so dass bei einer Stichwortsuche hauptsächlich Unternehmenspräsenzen erscheinen.
Zum Glück sind wir auf das im September erscheinende Buch „Naturkosmetische Rohstoffe“ von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick scheint es schwierig bei der Onlinerecherche nach verwertbaren Informationen zum Thema <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/phytokosmetik/" title="Phytokosmetik">Naturkosmetik</a> zu den richtigen Quellen zu gelangen. Wie wir feststellten, scheint der Etat vieler Naturkosmetikunternehmen für Werbung und Suchmaschinenpositionierung gewaltig, so dass bei einer Stichwortsuche hauptsächlich Unternehmenspräsenzen erscheinen.<br />
Zum Glück sind wir auf das im September erscheinende Buch „Naturkosmetische Rohstoffe“ von Heike Käser aufmerksam geworden. Die Suche nach der Autorin führte uns zu einem wirklichen Kleinod im Netz: <a href="http://www.olionatura.de/index.php" title="Olionatura">olionatura.de</a><br />
Diese Seite besticht durch eine Fülle an differenzierten Informationen, die didaktisch perfekt aufbereitet sind.<br />
Wir freuen uns, dass sich die Autorin für ein Gespräch mit nachwachsende-rohstoffe.biz bereiterklärt hat und sind überzeugt, dass Sie sich als Leser ebenso für die fundierte und differenzierte Meinung der Expertin begeistern können, wie die Redaktion.</p>
<p>_________________________</p>
<p><strong>Michael Pankratius:</strong><em> </em><em>Frau Käser, Sie sind Betreiberin der Domain Olionatura.de und dem angeschlossenen Forum Ruehrkueche.de. Könnten Sie bitte zu Beginn sich und Ihre Webseiten kurz vorstellen?</em><br />
<strong>Heike Käser:</strong> Ich  beginne mit Olionatura, das fällt mir leichter; vieles über mich lässt sich vermutlich aus meinen Webprojekten herauslesen.<br />
Olionatura ist aus einem großen, persönlichen Interesse am Herstellen von Naturkosmetik entstanden und dem Umstand, dass ich 2005/2006 kaum vertiefende Informationen zu diesem Thema fand. Meine ersten Recherchen waren rein privat motiviert, Kontakte im Internet zeigten mir jedoch, dass auch andere Menschen meinen Wunsch nach fachlicher Fundierung teilten. Das war der Auslöser: Meine persönliche Recherchen lieferten die Inhalte, meine Freude an der Webgestaltung die mediale Form: 2006 ging Olionatura online, und die Mail-Zuschriften, die ich erhielt, bestätigten meine Entscheidung: es war die richtige Zeit für ein neues Konzept.<br />
Heute ist Olionatura eine feste »Größe« im Bereich »Naturkosmetik selber machen« geworden, das spiegeln mir meine Kontakte nicht nur zu privaten Leserinnen und Lesern, sondern auch zu Firmen, die zum großen Teil erstaunlich hilfsbereit und kooperativ sind.</p>
<p>Das private ist in wenigen Sätzen skizziert: Ich arbeite vollberuflich in einem Berufskolleg und bilde junge Erwachsene im Bereich Gestaltung aus, habe eine wundervolle Familie und liebe Bücher, die Natur, Hunde und alles Handwerkliche. Es begeistert mich, Dinge selber zu machen. Leider kann man nicht alle Techniken vertiefen und pflegen – so gestalte ich momentan vor allem Bücher und Webseiten. Dorthinein fließen einige meiner Leidenschaften, Typographie, Fotografie, Gestaltung, Schreiben – und der Umgang mit Pflanzen und ihren Schätzen.</p>
<p><strong>Michael Pankratius: </strong><em>Im September kommt Ihr Buch „Naturkosmetische Rohstoffe“ auf den Markt. Wie kam es zur Entstehung des Erstlingswerkes und was erwartet den Leser?</em><br />
<strong>Heike Käser: </strong>Ich kann nicht exakt den Zeitpunkt benennen, an dem der Entschluss feststand, meine Inhalte in Buchform zu publizieren. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: der Gedanke ist gereift. Beigetragen haben auch hier zweifellos viele Mail-Zuschriften von Leserinnen und Lesern, die sich Olionatura als Buch wünschten. Tatsächlich macht mir das Schreiben – das Strukturieren von Informationen, ihre Aufbereitung und das Formulieren selbst sehr viel Freude; ich habe während der Arbeit an dem Buch gespürt, dass da wohl eine verborgene »Leidenschaft« geweckt worden ist.<br />
Die Leserinnen und Leser erwartet ein Buch, das versucht, den einzelnen Rohstoff differenziert zu betrachten, seine Charakteristika und seine Wirkungsweise zu beleuchten: wie wirkt er, was tut er, wie muss er verarbeitet werden, damit er das tut? Dabei werden auch hautphysiologische Zusammenhänge, chemische Wechselwirkungen und »emulsionstechnologische« Aspekte berührt. Letzteres hört sich schlimmer an als es ist: gemeint sind Zusammenhänge z. B. der Freigabe eines Wirkstoffs abhängig von der Emulsionsform, in die er eingearbeitet wird oder welchen Einfluss ein Rohstoff auf die Emulsion nimmt.<br />
Ich weiß, dass ein Bedürfnis nach dieser Form von Information existiert, und das betrifft nicht nur beruflich motivierte Menschen, sondern auch private, die ihre eigene Kosmetik herstellen. Das Feedback, das mich erreicht, bestätigt: erst fundiertes und kritisches Wissen um Zusammenhänge ermöglicht, für den eigenen Hautzustand die passende Pflege zu finden. Das Buch versucht genau dies: Zusammenhänge von Rohstoff und kosmetischer Wirkung zu verdeutlichen.</p>
<p><strong>Michael Pankratius: </strong><em>In Ihrer „Rühr-Biographie“ schreiben Sie:<font color="#999999"> <font color="#000000"><font color="#808080">„…Erfahrungsaustausch bot das Internet, aber dort stieß ich in den gängigen Foren und auf privaten Selbstrührer-Webseiten auf viele Aussagen, die nicht eindeutig, oft widersprüchlich oder – leider – schlicht und einfach falsch waren. Ich wollte mehr wissen, ich wollte objektive Informationen…“</font> </font> </font>Den meisten Naturkosmetik-Interessenten – mich eingeschlossen - scheint es so zu gehen. Und nicht nur dem Internet, auch Fachbüchern, Publikationen und Forschungsergebnissen kann man nicht immer vertrauen, besonders im Hinblick auf die Lobbys im Hintergrund. Was empfehlen Sie ernsthaft Suchenden auf dem Weg zur objektiven Information?</em></p>
<p align="left"><strong>Heike Käser: </strong>Mein erster Blick, wenn ich auf eine neue Ressource stoße (sei es eine Printpublikation oder eine Online-Ressource), gilt dem Verfasser; ich suche nach Informationen über den Menschen oder die Organisation, die sich hinter den Inhalten verbirgt. So kann ich einschätzen, ob die Informationen eher als Werbeaussage zu verstehen sind (und mit der gebotenen Distanz  gelesen werden müssen), ob sie seriösen und sachbezogenen Motivationen entspringen oder ob eventuell ein Auftraggeber im Hintergrund steht, der an bestimmten Ergebnissen (z. B. einer Studie) Interesse haben könnte.</p>
<p>Ganz wichtig für mich ist, dass ich die Aussagen mit seriösen Quellen belegt finde und die Quellen ein breites Spektrum bieten. Hat der Verfasser auch Originalquellen (z. B. Beiträge in fachwissenschaftlichen Zeitschriften, Studien usw.) gelesen oder bedient er sich der Arbeit ausschließlich der Leistungen anderer, die dies getan und in Büchern oder online veröffentlicht haben? Einen solchen Aspekt kann man z. B. auch dann beurteilen, wenn die eigenen Fachkenntnisse noch nicht weit gediehen sind. Gerade im Internet sind die wenigsten Informationen belegt, werden gedankenlos ganze Passagen von einander kopiert oder leicht verändert publiziert, ohne zu prüfen, ob diese Informationen schlüssig sind. Online-Ressourcen als Quellenangabe sind für mich dann akzeptabel, wenn diese wiederum seriös arbeiten und die Quellen ihrer Aussagen zitieren.<br />
Positiv wirken auf mich stilsicher geschriebene Texte »aus einer Feder«, die fachliche Sicherheit spiegeln, konkrete Zitate, umfassende Quellenangaben und eine transparente Autorenschaft. Auch Authentizität gefällt mir, dazu gehört der Mut, Lücken zuzugeben oder eine Aussage als noch nicht ausreichend belegt zu kennzeichnen. Der Leser soll aufgefordert werden, nachzuprüfen und mitzudenken.</p>
<p><strong>Michael Pankratius:</strong> <em>Ein Vorteil der zertifizierten Naturkosmetik ist die Volldeklaration. Nun weisen Sie auf Ihrer Webseite darauf hin, dass die Wirkung häufig von der Rezeptur und genauen Zusammenstellung abhängt. Wie aussagekräftig ist dann eine Volldeklaration im Hinblick auf die Wirkung überhaupt?</em><br />
<strong>Heike Käser: </strong>Hinsichtlich der Wirkung sagt die Nennung eines bestimmten Ingredienz tatsächlich nicht zwingend aus, dass er optimal eingesetzt ist. Mancher Wirkstoff wird werbewirksam ausgelobt, ist aber nur zu geringen Anteilen enthalten. pH-Wert, Emulsionsform und Zusatzstoffe beeinflussen nicht unwesentlich, wie eine einzelne Substanz auf der Haut wirkt, ob sie in ausreichenden Konzentrationen freigesetzt werden kann und sich auf der Haut z. B. hinsichtlich des Penetrationsverhaltens so verhält, wie wir uns das wünschen. Aus meinen Erfahrungen als Verbraucherin von Naturkosmetik und aus meiner Perspektive als  Herstellerin meiner eigenen kosmetischen Produkte weiß ich, dass kommerzielle Kosmetik nicht automatisch sinnvoll konzipiert ist. Es gibt hervorragende Naturkosmetik-Produkte auf dem Markt und es gibt ausgesprochen mittelmäßige. Positiv ist die Volldeklaration zweifellos für alle, die aus hautgesundheitlichen Gründen bestimmte Substanzen meiden möchten. Auf die kosmetische Wirkung bezogen ist ihre Aussagekraft für den Laien nicht vorhanden. Wer fachkompetent ist, liest aus der INCI-Liste schon gewisse Informationen heraus, die das Gesamtkonzept und seine kosmetische Qualität offenbaren.</p>
<p><strong>Michael Pankratius: </strong><em>Wenn Sie einmal den Vergleich zwischen konventioneller Kosmetik und Naturkosmetik wagen. Wo liegen Ihrer Meinung nach jeweils Vorteile und Nachteile?</em><br />
<strong>Heike Käser: </strong>Beide verfolgen unterschiedliche Konzepte, die ich kurz skizzieren möchte:<br />
Basis einer jeden Emulsion (ich beschränke mich hier einmal auf Cremes und Lotionen) ist die Fettgrundlage. Die Zusammenstellung der verwendeten Fette (Öle, Pflanzenbuttern, Fettalkohole, Fettsäuren, Stearate usw.) beeinflusst die Konsistenz, das Auftrags- und Einziehverhalten, den Grad der erzielbaren haptischen »Weichheit« der Haut, die empfundene Rückfettung.</p>
<p>Bei <u>konventioneller Kosmetik </u>besteht diese Fettbasis bevorzugt aus synthetischen, raffinierten Lipiden, in der Regel aus Mineralölderivaten, teilweise auch aus Silikonen. Ihr Vorteil ist Reizfreiheit, oxidative Stabilität, geruchliche Neutralität und normierte Eigenschaften, da sie als synthetische Substanzen (im Gegensatz zu Naturprodukten) ausgezeichnet in gleichbleibender Qualität erhältlich sind. Um ein solches Produkt nun auf dem Markt zu positionieren, müssen bestimmte Zusätze werbewirksam ausgelobt werden, denn die Fettbasis alleine ist unspektakulär. So werden dem Produkt z. B. geringste Mengen an natürlichen Ölen zugesetzt (»Mit wertvollem Jojobaöl«), vor allem jedoch im Labor entstandene, isolierte High-Tech und isolierte pflanzliche Wirkstoffe, die ein innovatives Produkt suggerieren (»mit kostbarem Lotusblütenextrakt«).</p>
<p><u>Naturkosmetik</u> hingegen trumpft weniger mit isolierten Ingredienzen, sondern setzt in der Basis auf physiologische Pflanzenöle und -fette, die per se ausgezeichnete kosmetische Wirkungen aufweisen. Die in ihnen enthaltenen Tocopherole, Phospholipide, Phytosterole können in den Hautstoffwechsel integriert werden und übernehmen dort Funktionen körpereigener Fette, die z. B. alters- oder hautbedingt nicht mehr ausreichend produziert werden. Bewährte Substanzen, die zelleigenen feuchtigkeitsbewahrenden Stoffen entsprechen (wie Harnstoff, Milchsäure, Natriumlaktat, Glycerin), halten die Feuchtigkeit aus der Emulsion in der Haut. Pflanzenauszüge unterstützen diese Prozesse. Naturkosmetik ist in meinen Augen deshalb das überlegene und überzeugende Konzept, weil es hautphysiologisch arbeitet und an den Ursachen ansetzt. Wer Naturkosmetik verwendet (oder sie gar selber mit entsprechendem Know How herstellt), braucht immer weniger davon. Es ist tatsächlich so.</p>
<p>Warum so viele Frauen mit konventioneller Kosmetik zufrieden sind, hat verschiedene Gründe. Zum einen profitieren sie tatsächlich von der Reizfreiheit der Fettgrundlagen: synthetische Öle sind reaktionsarm. Sie oxidieren nicht, interagieren nicht mit der Haut (was in bestimmten Hautsituationen wünschenswert sein kann), ermöglichen z. T.  eine geringere Konservierung. Das sind Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.<br />
Wer auf Naturkosmetik umsteigt, erhält eine deutlich reaktivere Fettgrundlage, die darauf zielt, physiologische Prozesse zu fördern; sensible Haut kann darauf in den ersten Tagen unruhig reagieren. Natürliche Öle sind oxidativ weniger stabil, als Naturprodukte mit schwankenden Eigenschaften schwieriger zu verarbeiten.</p>
<p>Was konventionelle Kosmetik für mich persönlich inakzeptabel macht, ist ihre Orientierung an Symptombehebung. Die Kundinnen erwarten schnelle Erfolge, und sie bekommen sie. Mineralölderivate wirken z. B. deutlich okklusiv, halten die hauteigene Feuchtigkeit wie unter eine »Dampfsperre« fest, so dass die Hornschicht aufquillt und optisch praller und glatter wirkt. Der Hautzustand darunter wird jedoch nicht positiv beeinflusst, die Verbraucherin glaubt sich einer gut gepflegten Haut sicher zu sein, bis sie das Produkt absetzt. Konventionelle Kosmetik ist nicht hautphysiologisch orientiert. Sie kann es nicht sein, weil synthetische Mineralölderivate nicht in den Hautstoffwechsel integrierbar sind. Mineralölderivate sind nichtreaktive, reizlose, im wahrsten Sinne des Wortes tote Fette. Sie schaden, weil sie nicht nützen.</p>
<p><strong>Michael Pankratius: </strong><em>Ein Interviewpartner sagte uns an anderer Stelle zum Vergleich gerührter und gekaufter Naturkosmetik:<font color="#999999"> <font color="#808080">„Frisches Obst und Gemüse sind für uns inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Lebensmittel sind am wertvollsten, wenn sie frisch sind. Mit welcher Begründung soll ich ein Hautpflegeprodukt kaufen, das bereits älter als ein Jahr ist?  “</font></font><br />
Ein Vergleich dem Sie zustimmen?</em><br />
<strong>Heike Käser:</strong> Meine eigene, selbst hergestellte Kosmetik ist nach spätestens 4–6 Wochen aufgebraucht. Insofern stellt sich für mich selten die Frage, ob ich ein älteres Produkt verwenden möchte. Echte Frische-Kosmetik ist für mich die, die ich aus dem Kühlschrank oder Obstkorb heraus verarbeite und sofort anwende – bereits mein selbst hergestelltes Gesichtsfluid ist konserviert und kann durchaus 6 Wochen alt werden. Ist es dann noch frisch? Gegenfrage: Wer mag 6 Wochen alten Brokkoli? Ich würde dann lieber zu dem Tiefkühl-Produkt greifen, auch wenn das vor 6 Monaten geerntet wurde.<br />
Den Rahmen naturnaher Lebensweise, die Naturkosmetik einschließt, muss meines Erachtens jeder Mensch selbst ausfüllen. Nur jeder Einzelne kann eine Entscheidung darüber treffen, wo er Kompromisse eingehen kann und möchte. Wenn ich in ein sehr heißes Land verreise, traue ich meiner eigenen, »sanft« konservierten und per se stärker grundkontaminierten Kosmetik nicht zu, über Stunden Temperaturen von 40 °C ausgesetzt zu sein, sie würde im Nu verkeimen. Da greife ich lieber zu einem bewährten Naturkosmetik-Produkt, dass versiegelt, von Luftsauerstoff und Licht abgeschirmt, durchaus 12 Monate alt sein darf, wenn das MHD noch nicht erreicht ist. Auch ist es Berufstätigen oft nicht möglich, wöchentlich alle Kosmetika frisch zu rühren. Um es kurz zu sagen: nein, diesem Vergleich stimme ich in dieser Konsequenz nicht zu. Ich kann den Gedanken dahinter jedoch gut nachvollziehen, sie gehen  von einem Ideal aus – und was wären wir ohne Ideale, denen wir uns zu nähern versuchen?</p>
<p><strong>Michael Pankratius:</strong> <em>Frau Käser, Ihre Internetpräsenz und Ihre Publikationen begannen als reines Hobby. Nun erscheint Ihr Buch. Was Sind Ihre Hoffnungen für das Buch und wo stehen Sie in fünf Jahren?</em><br />
<strong>Heike Käser: </strong>Für mein erstes Buch wünsche ich mir Menschen, die durch dieses Buch verstehen, was sie tun und die dadurch ihren ganz persönlichen Weg zu einer gesunden Haut finden. Menschen, die sich professionalisieren und eigene, begründete Entscheidungen treffen können - das ist mein Ideal, im Hinblick auf das Buch und im Leben.</p>
<p>Olionatura wird primär Hobby bleiben. Mein Beruf schenkt mir den Luxus, diesen Bereich meines Lebens völlig unabhängig von finanziellen Zwängen ausleben zu dürfen, er muss sich nicht bezahlt machen. Als Hobby behalten alle Aktivitäten ihre »Leichtigkeit«. Das Spielerische ist mir wichtig: entdecken, erforschen, ausprobieren, erkunden können. Daneben genieße ich meine Unabhängigkeit, etwas empfehlen zu dürfen, weil es meine eigene Meinung ist – Werbebanner auf Olionatura wird es nie geben. Ich bin zum Glück völlig unabhängig.</p>
<p>Was in 5 Jahren ist, kann ich schwer sagen, weil ich nicht so weit denke. Ich bin eher ein Mensch, der den Augenblick erkennt und dann sehr schnell und  konsequent Entscheidungen trifft. So ist auch das Forum, die »Rührküche« entstanden, das war eine Entscheidung, die an einem Tag gefallen und umgesetzt wurde.</p>
<p>Wer weiß, was mich in den nächsten Jahren packt? Ich bin selbst sehr gespannt.</p>
<p><strong>Michael Pankratius:</strong> Frau Käser, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.</p>
<p>____________________________</p>
<p><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/oloinatura1.jpg" width="269" height="360" /></p>
<p>Das Buch <strong>Naturkosmetische Rohstoffe </strong>von <strong>Heike Käser</strong> erscheint am <strong>30.09.2010</strong> im <strong>Freya Verlag</strong>. Auf <strong>400 Seiten</strong> gibt die Autorin Auskunft über Wirkung, Verarbeitung und Einsatz von naturkosmetischen Rohstoffen. <strong>Preis: 34,90 €</strong></p>
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		<title>Tropen &#038; Subtropen - Ausrüstung</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Pankratius</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bioinsektizid]]></category>

		<category><![CDATA[Praxistest]]></category>

		<category><![CDATA[Seide]]></category>

		<category><![CDATA[Tropen &amp; Subtropen]]></category>

		<category><![CDATA[Tropenschlafsack]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tagestour ist geschafft. Obwohl  schon lange Schlafenszeit ist, dringt noch Sonnenlicht in die Vorhalle des Hotels. Eine einsame Mücke summt durch den Vorraum. Mit schweren Füßen steigt man die Stufen empor. Von den Wänden bröckelt der Putz, als man die Tür zu seinem Hotelzimmer aufmacht. Schon im Flur dringt einem die stickige Luft entgegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Tagestour ist geschafft. Obwohl  schon lange Schlafenszeit ist, dringt noch Sonnenlicht in die Vorhalle des Hotels. Eine einsame Mücke summt durch den Vorraum. Mit schweren Füßen steigt man die Stufen empor. Von den Wänden bröckelt der Putz, als man die Tür zu seinem Hotelzimmer aufmacht. Schon im Flur dringt einem die stickige Luft entgegen. Die Tropenluft steht still in dem kleinen Raum. Mit schlurfenden Schritten geht man zum Fenster, der Rucksack poltert auf halbem Wege auf den Boden. Man stößt das Fenster auf, doch auch von draußen kommt nur heiße Luft. An der Decke schwirren Mosiktos. Mücken, Motten, vielleicht gefährliche Krankheitsüberträger? Doch man ist zu müde um genauer hinzuschauen. Gerade will man sich aufs Bett fallen lassen, da sieht man das Laken zum ersten Mal aus der Nähe. Nein, diese Bettwäsche hat auch lange kein Waschmittel mehr gesehen.</em></p>
<p>Eine Reise durch die Tropen und Subtropen mit vollem Programm ist anstrengend. Umso wichtiger ist es, dass man sich gut erholt. Da sollen nicht auch noch die Nächte ein anstrengendes Erlebnis sein. Doch die Hitze und die Moskitos machen es vielen Reisenden schwer, ein wenig Ruhe bei Nacht zu finden.<br />
Nachwachsende-rohstoffe.biz hat sich im Rahmen seiner <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/tropen-subtropen/" title="Tropen &amp; Subtropen">Reise-Serie</a> für Sie umgeschaut und nach geeigneten Lösungen für das Problem gesucht. Hüttenschlafsäcke sind bekannt dafür, dass man in Herbergen mit geringem Hygienestandard keine böse Überraschung erlebt. Eine besondere Lösung sind Seidenschlafsäcke. Gerade auf langen Reisen, wo wenig Gepäck angesagt ist, sind die Schlafsäcke mit einem Gewicht um die 200-300 Gramm eine perfekte Lösung. Unsere Redaktion stellt ihnen Tropenschlafsäcke dreier verschiedener Hersteller vor, sowie einige andere nützliche Reiseutensilien.</p>
<p>________________________________</p>
<p><strong>Das Leichtgewicht</strong><br />
Der erste Tropenschlafsack kommt aus dem bekannten Outdoorhause <a href="http://www.northland-pro.com/home/Produkte/Ausruestung/Schlafsaecke/Zubehoer/Zubehoer_/Silk_inner_Sleeping_bag.php" title="Northland"><strong>Northland</strong></a>. Der blaue <strong>Silk inner sleeping bag</strong> besteht zu 100 % aus Seide und verbessert das Schlafklima und Wärmerückhaltvermögen. Er misst 210 cm x 80 cm und hat das erstaunlich niedrige Gewicht von nur 105 Gramm. Damit ist er der kleinste in unserer Serie. Wer es des Nachts lieber etwas enger hat, statt zu viel Freiraum, der ist mit diesem Schlafsack bestens bedient.<br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/northland.JPG"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/northland.thumbnail.JPG" /></a>Die Einschubtasche für ein Kissen bietet zusätzlichen Komfort. Ein weiterer Vorteil ist sein extrem kleines Packmaß. Für alle Reisenden, die Platz sparend packen wollen, empfiehlt sich daher das Produkt aus dem Hause Northland. Bei der Reinigung gab es keinerlei Komplikationen. Sie können die Seide bei 30°C problemlos waschen.<br />
Der Silk inner Sleeping bag ist mit 39,90 € eine recht kostengünstige Variante</p>
<p><strong>Der flexible Spezialist</strong><br />
Der zweite Seidenschlafsack kommt direkt vom Spezialisten. Einem sympathischen Schweizer Onlinevertrieb mit dem Namen<strong> <a href="http://www.seidenschlafsack.ch/shop/index.php" title="Seidenschlafsack.ch">seidenschlafsack.ch</a></strong>. Da liegt es nahe, dass dieser Hersteller etwas von der Materie versteht. Und in der Tat bietet das Unternehmen eine Reihe von Produkten an, die von einem unabhängigen Schweizer Prüfinstitut auf verbotene Farbstoffe getestet wurden. Die mitgelieferten Informationen gestalten den Herstellungsprozess transparent, so dass wir über Produktionsstätten und den Rohstoff Seide bestens informiert sind. Der Reiseschlafsack wird aus vietnamesischer Seide gefertigt, die nach Angabe des Herstellers etwas kräftiger als chinesische Seide ist. Im Praxistest konnte sich die Redaktion von der Robustheit des Produkts überzeugen. Auch wenn das Material in den Händen recht zerstörbar wirkt, so hat es allen Belastungsproben standgehalten.<br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/seidenrucksack_ch.JPG"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/seidenrucksack_ch.thumbnail.JPG" /></a>Die vom Hersteller mitgelieferten Informationen zur Reinigung des Produktes, erweisen sich als äußerst hilfreicher Service.<br />
Die Schlafsäcke gibt es in mehreren Längen und der Breite 85 und 110 cm, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Ein Seiteneinstieg sorgt für Bewegungsfreiraum. Anders als die meisten Hüttenschlafsäcke, wird dieser zum Verstauen gefaltet. Ein besonderer Segen für uns Herren der Schöpfung, bei denen ein Fluch dafür zu sorgen scheint, Schlafsäcke nie auf Originalverpackungsgröße gerollt zu bekommen.<br />
Der Preis der Seidenprodukte liegt zwischen 49 und 65 CHF und ist direkt beim Hersteller erhältlich.</p>
<p><strong><br />
Der Ferrari</strong><br />
Während es sich bei den anderen beiden getesteten Produkten um sehr gute Seidenschlafsäcke handelt, verdient das Produkt aus dem Hause <a href="http://www.cocoon.at/ger/show.php?doc=frameset&amp;page=cocoon_ckat2&amp;kat=11&amp;prod=58" title="Cocoon"><strong>Cocoon</strong></a> zusätzlich den Namen <strong>Tropenschlafsack</strong>. Der Innenschlafsack erhöht die Wärmeleistung um 5,3°C und ist damit bestens für tropische Temperaturen gerüstet. Eine spezielle Verstärkung durch gitterförmig eingewebte Seidenfäden und Doppelnähte verleiht dem Stoff mehr Robustheit. Diese strapazierfähige <strong>Ripstop Seide</strong> ist eine patentierte Entwicklung von Cocoon. Der Höhepunkt dieses Premiumproduktes bildet jedoch ein eingebauter Insektenschutz. Die <strong>Insect Shiel Technologie</strong> beruht auf der Wirkung einer künstlichen Version eines <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/glossar/pflanzliche-insektizide-bioinsektizide-biotoxine/" title="Bioinsektizide">natürlichen Insektizids</a> aus Chrysanthemenarten, das in die Gewebefasern eingebaut ist und somit gegen Moskitos, Zecken, Flöhe, Sandflöhe und Mücken schützt. Der Insektenschutz des Tropenschlafsacks ist geruchlos, unsichtbar und selbst nach 70 Wäschegängen noch aktiv.<br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/cocoon.JPG"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/cocoon.thumbnail.JPG" /></a>Der Cocoon Insect Shield Travelsheet ist mit 160 g und seinen Maßen von 218 x 90 cm ein leichter aber recht geräumiger Schlafsack, der auch durch seinen Seiteneinstieg die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Dadurch eignet er sich auch für größere Personen. Zudem verfügt er über eine Einschubtasche für ein Kissen.<br />
Mit 79,95 € liegt der Schlafsack zwar an der preislichen Spitze unserer drei Produkte, jedoch ist er jeden einzelnen Cent wert.</p>
<p>Als zusätzlichen Komfort empfehlen wir Ihnen weiterhin den <a href="http://www.cocoon.at/ger/show.php?doc=frameset&amp;page=traveler_ckat2&amp;kat=4&amp;prod=20" title="Cocoon">Unisex Travel Pyjama</a> aus Seide. In den warmen tropischen Nächten liegt der Stoff angenehm kühl auf der Haut.</p>
<p>_____________________________</p>
<p>Zwei weitere Produkte die wir Ihnen für Ihre Reise empfehlen sind ein Rucksack und die passenden Trekkingsandalen.</p>
<p>Beim <strong>Rucksack</strong> entschieden wir uns für das Modell <strong>Kailash 70+10</strong> aus dem Hause <strong>Northland</strong>. Von außen mag man es kaum glauben, wie viel man im Innenraum verstauen kann. Rund 70 Liter fasst der Rucksack. In den Deckel passen noch einmal 10 Liter hinein. Wir empfehlen jedoch diesen nur zu beladen, wenn der Innenraum einigermaßen ausgefüllt ist, da die Schwerpunktverlagerung für unangenehme Schwingeffekte sorgt.<br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/kailash_70_10.jpg"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/kailash_70_10.thumbnail.jpg" /></a>Ein großer Vorteil dieses Produktes ist das höhenverstellbare Tragsystem. Zunächst muss man sich zwar etwas abmühen, die ganzen Schlaufen und Bindungen zu verstehen, jedoch wird man mit einer enormen Anpassungsfähigkeit belohnt. Der Rucksack ist durch diese Flexibilität für beinahe jeden Körpertypen geeignet.<br />
Besonders gefallen hat uns auch die 3-D Polsterung, die bei den Rucksackschwerpunkten unangenehme Druckstellen verhindert. Darüber hinaus sorgt die Atmungsaktivität für ein angenehmes Körperklima. Das Material erweist sich als sehr robust und reißfest.<br />
Einziger Kritikpunkt ist die Vorrichtung für Getränke, die nicht kompatibel mit jeder Standart PET Flasche ist. Wenn man das aber erst einmal weiß, kann man sich darauf einstellen.</p>
<p><strong>Skechers Sport - Journeyman - Safaris, Herren Sandalen/Outdoor-Sandalen</strong><br />
Wir haben uns lange umgeschaut um einen passenden Trekkingschuh zu finden, der den klimatischen Bedürfnissen der feuchtheißen Tropen entspricht und gleichzeitig dennoch robust genug ist, den Fuß zu schützen. Der Journeyman - Safaris von <strong><a href="http://www.de.skechers.com" title="Skechers">Skechers</a></strong> erfüllt diese Bedingungen. Durch seine Eigenschaft als Sandale sorgt er für höchstmöglichste Atmungsaktivität, andererseits bewart er durch seine kräftige Sohle und dem Zehenschutz davor, dass man sich bei Wanderungen oder Klettertouren nicht die Füße anstößt oder verletzt.<br />
<a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/50492_blk.jpg"><img src="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/wp-content/uploads/2010/08/50492_blk.thumbnail.jpg" /></a>Nach ausgiebigen Touren hat diese Trekkingsandale einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Trotz einiger Strapazen ist das Schuhwerk nach wie vor in gutem Zustand und die Füße hatten keine Probleme sich an das Material anzupassen. Selbst bei einer eintägigen 100 km langen Bikingtour überzeugte das Schuhwerk trotz &#8220;Zweckentfremdung&#8221; durch Stabilität, Rutschfestigkeit und sein angenehmes Klima. Eine klare Kaufempfehlung Seitens der Redaktion.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mexiko will zentrale Rolle bei nachwachsendem Flugbenzin einnehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 12:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KM</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Biokerosin]]></category>

		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Die internationale Airline-Industrie hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 ein Prozent des Treibstoffkonsums aus nachwachsenden Quellen zu bestreiten. Mexiko will innerhalb dieser Bewegung hin zu Biokerosin eine zentrale Rolle spielen. Offizielle wie private Stellen haben im letzten Jahr intensives Research betrieben, welche (Nicht-Lebensmittel-)Pflanzen zur Produktion von Biokraftstoffen der zweiten Generation in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die internationale Airline-Industrie hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 ein Prozent des Treibstoffkonsums aus nachwachsenden Quellen zu bestreiten. Mexiko will innerhalb dieser Bewegung hin zu Biokerosin eine zentrale Rolle spielen. Offizielle wie private Stellen haben im letzten Jahr intensives Research betrieben, welche (Nicht-Lebensmittel-)Pflanzen zur Produktion von Biokraftstoffen der zweiten Generation in Mexiko nutzbar sind.</p>
<p>Mexiko will bis zum Jahr 2015 die nationale Flugzeugflotte mit einem Prozent Biofuel betanken. Diese Zielvorgabe soll bis 2020 auf 15 Prozent steigen, was ein Äquivalent von 700 Millionen Litern im Jahr wäre.</p>
<p>Um diese Ziele zu erreichen müssten in den kommenden zwei Jahren Raffineriekapazitäten aufgebaut werden, was Investitionen zwischen 480 und 720 Millionen US-Dollar erfordert.</p>
<p>Erste Flugversuche mit mexikanischem Biokerosin werden für Ende 2010 Anfang 2011 erwartet.</p>
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		<title>Polyhydroxyalkanoate - PHA - Biokunststoff - Polyhydroxybuttersäure - PHB</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Pankratius</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>

		<category><![CDATA[Biokunststoffe]]></category>

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		<category><![CDATA[Biopolymere]]></category>

		<category><![CDATA[Mikroorganismen]]></category>

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		<category><![CDATA[PHB]]></category>

		<category><![CDATA[Polyhydroxyalkanoate]]></category>

		<category><![CDATA[Polyhydroxybuttersäure]]></category>

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		<description><![CDATA[Polyhydroxyalkanoate stehen derzeit weltweit im Fokus der Biokunststoffforschung. Polyhydroxyalkanoate (PHA; Polyhydroxyfettsäuren) oder Polyhydroxyfettsäuren (PHF) entstehen im natürlichen Stoffwechsel von Bakterien (z.B. Alcaligenes eutrophus) und dienen ihnen als Energiereserve. Chemisch gesehen sind PHA natürlich vorkommende, wasserunlösliche, lineare Polyester. Der große Vorteil dieser Biopolymere ist, dass sie biologisch abbaubar sind. Damit zählen sie zu den Biokunststoffen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Polyhydroxyalkanoate stehen derzeit weltweit im Fokus der Biokunststoffforschung. Polyhydroxyalkanoate (PHA; Polyhydroxyfettsäuren) oder Polyhydroxyfettsäuren (PHF) entstehen im natürlichen Stoffwechsel von Bakterien (z.B. <em>Alcaligenes eutrophus</em>) und dienen ihnen als Energiereserve. Chemisch gesehen sind PHA natürlich vorkommende, wasserunlösliche, lineare Polyester. Der große Vorteil dieser <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/biopolymere/" title="Biopolymere">Biopolymere</a> ist, dass sie biologisch abbaubar sind. Damit zählen sie zu den <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/biokunststoffe/" title="Biokunststoffe">Biokunststoffen</a> mit enormem Zukunftspotential, die zur Substitution der Polyolefine beitragen können.<br />
<strong><br />
Produktion und Gewinnung</strong><br />
PHA werden von den <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/mikroorganismen/" title="Mikroorganismen">Mikroorganismen </a>meist unter Mangelbedingungen, wie z.B. bei Stickstoff-, Phosphor- oder Sauerstoffmangel, produziert, wenn gleichzeitig ein Kohlenstoffüberschuss vorherrscht. Weiterhin beeinflussen die Art der Mikroorganismen, die Kohlenstoffquelle und die Kultivierungsbedingungen die Ausbeute und das Molekulargewicht der PHA. So können Polyester mit unterschiedlichen Eigenschaften aus verschiedenen Hydroxyalkansäuren von den Bakterien erzeugt werden. Technisch werden Polyhydroxyalkanoate durch Fermentation gewonnen und anschließend durch Extraktion aus den Mikroorganismen isoliert.</p>
<p><strong>Verwendung und Nutzen</strong><br />
Polyhydroxyalkanoate sind vielfältig verwendbar. Sei es im Bereich der Gebrauchsartikel, als Einweggeschirr und Kleidung oder im Bereich der Verpackung:  Von der flexiblen <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/tag/bioplastik/" title="Bioplastik">Plastikfolie</a> über den festen Becher bis zur starren Flasche. Besonders interessant ist die Verwendung als Lebensmittelverpackung, da einige PHA annähernd so sauerstoffdicht sind wie Polypropylen oder Polyethylen.<br />
PHA Kunststoffe lassen sich bei hohen Temperaturen verformen, gießen und durch Düsen pressen und beweisen somit eine vielfältige und flexible Verarbeitung. Sowohl an der Luft als auch im Wasser kann der biologische Zersetzungsprozess stattfinden. So lassen sich Implantate wie Schrauben, die nach Knochenbrüchen eingesetzt werden, oder chirurgisches Nahtmaterial ohne weiteren Eingriff entfernen. Aber auch in PHA eingearbeitete Medikamente und Wirkstoffe können zur zeitlich gezielten Freisetzung im menschlichen Körper eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Polyhydroxybuttersäure (PHB)</strong><br />
Der einfachste Polyhydroxyalkanoat-Vertreter ist die Polyhydroxybuttersäure (PHB), deren Copolymere eine größere Bedeutung für die Biokunststoffherstellung haben. Um1960 wurde in den USA ein Fermentations- und Extraktionsverfahren entwickelt um PHB als thermoplastischen Kunststoff kommerziell zu gewinnen. Doch das reine PHB lies sich nur eingeschränkt anwenden, da es spröder als Polypropylen war. Erst mit der biochemischen Synthese von Copolymeren, wie z.B. PHBV, gelangen wichtige Fortschritte. In den 90ern wurde in Deutschland die erste biologisch abbaubare Shampooflasche aus PHBV hergestellt. Aufgrund höherer Kosten und mangelnder Kompostierungsmöglich konnte sich das Produkt nicht durchsetzen. Ein Problem vor dem die Biokunststoffbranche noch heute steht, das sie jedoch nicht davon abhält weiterhin zu forschen und die Produktionskapazitäten zu steigern. (Für weitere Informationen zu den Problemen des Biokunststoffmarktes klicken Sie <a href="http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/allgemein/die-kinderkrankheiten-des-biokunststoffmarktes/" title="Kinderkrankheiten des Biokunststoffmarktes"><strong>hier</strong></a>)</p>
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		<item>
		<title>Jatropha Havesting Experience 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 05:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KM</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>

		<category><![CDATA[Biodiesel]]></category>

		<category><![CDATA[Jatroph]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Veranstaltung “Jatropha Havesting Experience 2009” - fand wie der Name schon sagt - im letzten Jahr statt. Das unten eingebettet Video wurde aber offenbar erst gestern auf Youtube eingestellt. Es werden interessante Informationen gegeben und diverse Experten der Branche kommen zu Wort. Es lohnt also, sich das elfminütige Video einmal anzusehen. Wichtig ist vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung “Jatropha Havesting Experience 2009” - fand wie der Name schon sagt - im letzten Jahr statt. Das unten eingebettet Video wurde aber offenbar erst gestern auf Youtube eingestellt. Es werden interessante Informationen gegeben und diverse Experten der Branche kommen zu Wort. Es lohnt also, sich das elfminütige Video einmal anzusehen. Wichtig ist vor allem der Hinweis, dass Jatropha eine bisher mehr oder weniger nicht-kultivierte Pflanze ist. Zudem wird auch auf andere Verwendungformen als Biodiesel hingewiesen.</p>
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		<title>Uni Hamburg: Mehr Bewerber für akkreditierte Studiengänge der Holzwirtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KM</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Holz]]></category>

		<category><![CDATA[Universität Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bewerbungsphase für den Bachelor und den Master Holzwirtschaft an der Uni Hamburg ist abgeschlossen und es steht fest: Das Interesse am etablierten Holzwirtschaftsstudiengang steigt weiter an. Die Bewerberzahl hat sich auch im laufenden Jahr wieder gesteigert. Mehr als 80 junge Menschen interessieren sich für das sechssemestrige, berufsqualifizierende Bachelor-Studium, knapp 40 angehende Studenten planen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewerbungsphase für den Bachelor und den Master <a href="http://www.holzwirtschaft.org/content.php?main=studium&amp;nav=index"><strong>Holzwirtschaft an der Uni Hamburg</strong></a> ist abgeschlossen und es steht fest: Das Interesse am etablierten Holzwirtschaftsstudiengang steigt weiter an. Die Bewerberzahl hat sich auch im laufenden Jahr wieder gesteigert. Mehr als 80 junge Menschen interessieren sich für das sechssemestrige, berufsqualifizierende Bachelor-Studium, knapp 40 angehende Studenten planen einen Master-Abschluss in Holzwirtschaft.  Dabei stammen die Bewerbungen für den zweijährige aufbauenden Master nicht nur aus den eigenen Reihen, sondern auch von Forstwissenschaftlern und Absolventen bundesdeutscher und internationaler Universitäten im Bereich Holztechnik. Abgerundet wurde der Kreis der externen Bewerber von Lebensmitteltechnologen und Biologen, die durch ihre Berufserfahrung bzw. Studienausrichtung bereits ihre Nähe zur Holzwirtschaft unter Beweis gestellt haben.</p>
<p>Da die Uni Hamburg für das WS 2010/11 die Zahl der Studienplätze deutlich erhöht hat, konnte allen Master-Bewerbern ein Studienplatz angeboten werden. Zudem hofft man, dass auch alle Bachelor-Interessierten mit dem Studium beginnen können.</p>
<p>Einen weiteren Meilenstein für das Zentrum Holzwirtschaft bildet die im Juli erteilte Akkreditierung: Beiden Studiengängen ist von der Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik (ASIIN) die Akkreditierung bis 2014 ausgesprochen worden. Dem Qualitätssiegel voran ging ein mehrjähriges, aufwändiges Verfahren, in dem die Studiengänge auf Herz und Nieren geprüft wurden. Bewertet wurden die Qualitätsmanagementsysteme in der Lehre genauso wie Aufbau und Struktur nach den Vorgaben von Bologna.</p>
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