Bundesumweltstiftung aus Osnabrück fördert Nawaro-Tinte der prometho GmbH mit 78.000 Euro

Geschrieben von: KM

Die Bundesumweltstiftung (Osnabrück) fördert die Entwicklung von Industrietinte aus nachwachsenden Rohstoffen mit rund 78.000 Euro. Nachwachsende Rohstoffe ersetzen dabei Chemikalien. Das Kleingedruckte hat es oft in sich, nicht nur inhaltlich. Die Haltbarkeitsdaten und Chargennummern auf Lebensmittelverpackungen werden mit so genannter Industrietinte aufgedruckt. Diese chemischen Mixturen können giftige und reizende Inhaltstoffe enthalten, die bei der Produktion die Umwelt und die Gesundheit belasten. Die Druckfarbenfirma prometho aus Bonefeld zeigt jetzt, dass industrielle Tinte nicht zwingend ökologisch und gesundheitlich bedenklich sein muss. Die neu entwickelte Industrietinte soll nahezu vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Ein deutschlandweit einmaliges Projekt. „Für die Lebensmittelbranche könnte hier eine Lücke geschlossen werden“, stellt der Pressesprecher der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Franz-Georg Elpers, fest. Die DBU fördert die Entwicklung mit rund 78.000 Euro. Besonders in der Lebensmittelindustrie dürfte eine Industrietinte aus nachwachsenden Rohstoffen für zusätzliches Vertrauen beim Verbraucher sorgen. Sicherlich sollte eine solche Tinte auch bei höheren Preisen Absatz finden, weil das einzelne Produkt auch bei Verwendung deutlich teurerer Tinte nicht im Preis ansteigen wird.


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Datum: Samstag, 10. Januar 2009 21:19
Themengebiet: Farbstoffe | Trackback: Trackback-URL
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