Erste EU Studie zur Auswirkung des Beimischungzieles 2020 veröffentlicht
Seit langem steht das Ziel der EU, dass bis 2020 zehn Prozent des Sprits aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden sollen. Um die Auswirkungen der Beimischungsziele zu untersuchen gab die EU vier Studien in Auftrag, von der eine nun veröffentlicht wurde.
Der derzeitige Beimischungsgrad von fünf Prozent führt der Studie zufolge zu keinen Problemen. Jedoch ändert sich die mit steigender Zumischung.
Da die EU zunehmend auf Importe (insbesondere Ethanol aus brasilianischem Zuckerrohr) angewiesen ist, steigen negative Nebeneffekte wie zunehmende Landnahme von landwirtschaftlich unberührten Gebieten oder durch erhöhten Transport verursachte steigende Treibhausgasemissionen.
Die Lebensmittelpreise bleiben laut der Studie unberührt.
Wenn die EU es schafft auf ausreichend heimische nachwachsende Rohstoffe zurückzugreifen, dann ist das Beimischungsziel 2020 nicht gefährdet.
Stichworte: Beimischung, Bioethanol, Biokraftstoffe, Biosprit
