Neue Datenbank für Bioplastik-Kenndaten

Geschrieben von: KM

Eine erste Version ihrer Datenbank für Biopolymere präsentiert die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.  zusammen mit der Fachhochschule Hannover und der M-Base Engineering + Software GmbH auf der Interpack-Messe in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. In der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell geförderten Kennzahlen-Datenbank sind alle für kunststoffverarbeitenden Unternehmen relevanten Kenndaten zu den derzeit kommerziell verfügbaren Biokunststoffen aggregiert. Dabei stehen die Rohstoffbasis und der Nutzwert im Vordergrund. Die auf der Interpack vorgestellte aktuelle Version enthält ausschließlich die verfügbaren Hersteller-Angaben. Die für das nächste Jahr geplante finale Version soll auch umfassende, unabhängig überprüfte Kennwerte beinhalten.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe und Fachhochschule Hannover sind vom 24. bis 30. April auf der Sonderschau “Bioplastics in Packaging” im Rahmen der Interpack in Halle 7a an Stand E 08 vertreten.

Auf Basis von Zucker, Stärke, Cellulose oder Pflanzenölen konnten in der jüngeren Vergangenheit viele Biopolymerwerkstoffe erfolgreich entwickelt und getestet und zum Teil auch vermarktet werden. Um interessierten Verarbeitern den Einstieg in die Biokunststoff-Technologie zu erleichtern und den Materialien so den Marktdurchbruch zu ermöglichen, soll die Biopolymer-Datenbank anwendungsspezifische Material- und Kenndaten vollständig verfügbar machen.  Sie wird analog zu bestehenden Datenbanken herkömmlicher Kunststoffe die aktuellen Eckdaten der neuartigen Biopolymerwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zusammenfassen und zentral abrufbar machen.


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Datum: Donnerstag, 3. April 2008 11:28
Themengebiet: Allgemein | Trackback: Trackback-URL
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