Kölner Karneval: Biokunstoff gut für die Umwelt und die Sicherheit

Geschrieben von: KM

Wenn am 3. März in der diesjährigen Karnevalssaison mit der „Weiberfastnacht“ die heiße Phase der “fünften Jahreszeit” in Köln beginnt, fließt das Kölsch wie gewohnt in Strömen – aber nicht in Gläser, sondern in Becher aus Biokunststoff. Denn auch in diesem Jahr müssen die Karnevalisten wieder auf Trinkbehältnisse aus Glas verzichten, weil die Stadtverwaltung Köln wegen der großen Verletzungsgefahr durch Glasbruch in definierten Innenstadtbereichen ein Verbot verhängt hat. Darum haben sich das Festkomitee Kölner Karneval und die Stadt für eine Lösung entschieden, die gleichzeitig der Umwelt zugute kommt: Getränkebecher aus Biokunststoff, die zu 100 Prozent aus pflanzlicher Stärke produziert werden. Bei der Herstellung und der Entsorgung der Biobecher entsteht deutlich weniger Co2 als bei konventionellen Kunststoffbechern.

An Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und Rosenmontag werden in der Kölner Altstadt und im Zülpicher Viertel insgesamt sagenhafte eine Million Biokunststoffbecher für den Getränkeverkauf bereitgestellt. Bereits im letzten Jahr waren Getränkebecher aus dem Biokunststoff „Ingeo“ des Herstellers Huhtamaki im Einsatz gewesen.


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Datum: Mittwoch, 9. Februar 2011 21:11
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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