Autoteile aus Kokosnüssen
Auf der Suche nach billigen Inputmaterialien für Automobile sind Wissenschaftler der texanischen Baylor University auf nachwachsende Rohstoffe aus Kokosnüssen gestoßen. Damit könnten in Zukunft Menschen ärmerer Regionen einen Teil der Rohstoffe für die Autoproduktion liefern und bisher synthetische Polyesterteile durch Bioohstoffe substituiert werden. Den Forschern der Universität ist es gelungen, eine kostengünstige Technologie zur Weiterverarbeitung von Kokosnüssen zu entwickeln.
In Bezug auf die Materialeigenschaften, schneidet das Naturprodukt aus Sicht der Forscher gut ab. “Die Kokosfasern sind um einiges günstiger als andere vergleichbare Fasern. Außerdem ist die Verwendung umweltfreundlich, da die Schalen sonst vielfach als Abfall weggeworfen werden.” Als weiterer Vorteil zeigte sich der Umstand, dass Kokosfasern nicht gut brennen und zudem keine giftigen Dämpfe an die Umwelt abgeben. “Auch das ist für die Anwendung in Fahrzeugen besonders wichtig”, wird der Forschungsleiter in der Presse zitiert.
Unlängst erfuhren wir im Interview zu Terra Activ, dass Kokosöl als Inputmaterial für Reinigungsmittel dient.
Stichworte: Konkosnüsse
