Gute Wiederverwertbarkeit von Polymilchsäure

Geschrieben von: Günther Wiedl

Laut dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen weist der Biokunststoff Polymilchsäure (PLA) eine gute Wiederverwertbarkeit auf. Wie in dem Projekt „PLA 2nd life“ bestätigt, kommt  es zu  geringen Verlusten des mittleren Molekulargewichts bei einer Recyclingquote von bis zu 50 Prozent.  Bei weiterer Verarbeitung zeigte sich, dass die Qualitätseinbußen relativ gering sind. Die physikalischen und chemischen Eigenschaften werden nur gering beeinflusst. Die Rückführung in den Produktionsprozess scheint unbedenklich zu sein.

Der immer beliebter werdenden Polymilchsäure könnte so ein ökologischeres Image verschafft und ein weiterer Schritt in Richtung Massenproduktion getätigt werden. Für die Entsorgung selbst sollten Bild: Rezyklate jedoch genauere Regelungen getroffen werden. Schon geringe Mengen an PLA-Kunststoff in herkömmlichen PET-Kreisläufen führen zu enormen Qualitätsverminderungen der Recyclingstoffströme.

 Bild: Rezyklat mit mittlerem Molekulargewicht (Quelle: ikv-aachen.de)


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Datum: Donnerstag, 28. März 2013 16:05
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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