Geschrieben von: KM
Für die Entwicklung eines umweltfreundlichen Reifens aus nachwachsenden Rohstoffen hat der amerikanische Reifenkonzern Goodyear einen nicht unerheblichen finanziellen Zuschuss der Europäischen Union erhalten. Goodyear ist laut Wikipedia der drittgrößte Reifenkonzern der Welt. Gemeinsam mit den Bayrischen Motorenwerken (BMW) und dem Forschungsunternehmen Novamont will der Hersteller einen Bio-Füllstoff entwickeln. Bislang bestehen die meisten Autoreifen vor allem aus Ruß und Silica, deren Herstellung Rohöl erfordert und CO2-Emissionen zur Folge hat. Der neue Füllstoff soll teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Getreidestärke produziert werden. Gleichzeitig soll bei dem neuen Reifen die Verringerung des Rollwiderstandes um bis zu 30 Prozent zu geringeren CO2-Emissionen der ausgerüsteten Kraftfahrzeuge führen. Angesichts der gigantischen Volumina von jährlich produzierten Autoreifen, könnte sich die Automobilindustrie zu einem interessanten Absatzmarkt für nachwachsende Rohstoffe entwickeln. Die weitere Entwicklung in diese Richtung dürfte interessant bleiben.