Feldversuch - „Winterhanf“
In Bockhorst nahe Versmold (Westf.) wurde ein etwas anderer Feldversuch mit Hanf getestet. Das Besondere an diesem kleinen Versuchsprojekt ist, dass der Hanf im
Spätsommer und nicht wie üblicherweise im Frühjahr gesät wurde. Bei der zeitlichen Verzögerung der Aussaat fand deshalb auch erst jetzt die Ernte statt. Durch diese Änderung des Aussaatzeitpunktes ergeben sich mehrere Vorteile. Da Hanf während der Winterperiode der rauen Witterung ausgesetzt wurde, fand eine erste Röste statt, bei dem der Hanffaserverbund gelockert wurde. Die Fasern sind damit feiner und weicher, als dies zu dem „normalen“ Erntezeitpunkt im Herbst der Fall ist. Ein weiterer Vorteil des Winterhanfes ist seine Nutzung als Zwischenfrucht während der Winterzeit.
Hier leistet Hanf Schutz vor Bodenerosion und bietet den Landwirten eine weitere mögliche Einnahmequelle.
Stichworte: Hanf
