Erhöhen Biogasanlagen die Kosten für Pferdehalter?
Wie in einer Meldung von schwaebische.de zu lesen ist, sorgt sich der “Verein Deutscher Hengsthalter” über steigende Kosten der Pferdehaltung aufgrund der steigenden Nachfrage nach Biomasse von Seiten der Biogasanlagen.
Der Preis für die klassische Pferdestreu “Stroh” für einen 300 Kiloballen sei innerhalb der letzten fünf Jahre von acht Euro auf 50 Euro gestiegen.
Vielfach werden nur noch Mais angebaut. Die Pferdehalter bringen eine etwas kurios anmutende moralische Note in die Diskussion, indem sie kritisieren, dass Biogasanlagen nicht dafür da seien, Lebensmittel zu verwerten. In der Konsequenz bestehe die Gefahr, dass wir zukünftig unsere Lebensmittel aus Ländern beziehen, die stärker auf Atomkraft setzen. Dem könnte man schließlich entgegenhalten, dass auch für die Pferdehaltung unnötig Ressourcen aufgewendet werden, die der menschlichen Ernährung nicht mehr zugute kommen.
Einstreuseitig suchen die Pferdehalter nach Alternativen. Einstreu aus Miscanthus und Pellets aus Dinkelstreu werden namentlich erwähnt.
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