Bundestag: Die Verbraucher wissen wenig über Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen

Geschrieben von: KM

Das Potential von nachwachsenden Rohstoffen wird in der Bundesrepublik noch nicht ausreichend ausgeschöpft. Dagegen könnten klare Schwerpunkte, eine sugeprägtere Forschung und Entwicklung (F&E) sowie die Erfassung zusätzlicher Indikatoren wie CO2-Vermeidungskosten helfen, heißt es in einem Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Bundestages. Das Hauptproblem ist der deutlich höhere Preis gegenüber konventionellen Produkten. Außerdem wissen Unternehmen und die private Verbraucher oft noch zu wenig über die Vorteile von Erzeugnissen wie Biokunststoffen.

Der Bericht des Ausschusses konzentriert sich auf die so genannte stoffliche Nutzung, also zum Beispiel die Herstellung von Papier, Bioschmierstoffen und Werkstoffen aus Plastik und Holz. In der Industrie würden jährlich etwa 2,7 Millionen Tonnen nachwachsende Rohstoffe verarbeitet, vor allem pflanzliche Öle und Stärke. Stärke werde unter anderem als Zusatzstoff in der Papierindustrie, für Wasch- und Reinigungsmittel, als Bindemittel und in Klebstoffen genutzt.

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Datum: Mittwoch, 30. Januar 2008 11:21
Themengebiet: Allgemein | Trackback: Trackback-URL
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