“Ökologisch verbrennbar”

Geschrieben von: Günther Wiedl

Ob biologisch abbaubare Einwegprodukte, nicht eher verbrannt als vergoren werden sollten, fragten sich die Umweltämter der Kantone Zürich, Basel-Stadt und Solothurn. Dabei wurden Erzeugnisse aus Celluloseacetat, Polymilchsäure, Mater Bi (Mischung aus  fossilem Kunststoff und Stärke) und Werkstzoffe auf Basis von Palmblättern sowie Karton unter die Lupe genommen.

Tatsächlich scheint die endgültige Verwertung in der Biogas- oder in der Müllverbrennungsanalge als ökologisch gleichwertig. Die energetische Entsorung ist attraktiver als die Verwesung auf dem Komposthaufen, vorausgesetzt durch die Abbaubarkeit ergibt sich kein ökologischer Vorteil.
Auf die Bezeichnung “biologisch abbaubar” könnte demnach der Hersteller verzichten.
Die Aussortierung von Bioplastik aus Plastikstoffflüssen stellt zurzeit einen großen Aufwand dar. Dennoch sollte die Wiederverwertung durch Recylcing nicht außer Acht gelassen werden. Auch hier zeigt vor allem Polymilchsäure großes Potenzial.


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Datum: Freitag, 5. April 2013 14:45
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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