Aufstockung der Fördermittel für die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Mittel für die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in Gülzow um 6,5 Millionen auf insgesamt 51,5 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht. Die Fachagentur (fnr) wurde 1993 in Gülzow auf Initiative der Bundesregierung mit dem Ziel gegründet, Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien zu koordinieren. Das Primäre Ziel ist, einen nachhaltigen Beitrag für die Entwicklung und den Einsatz erneuerbarer Energien speziell in ländlichen Räumen im gesamten Bundesgebiet zu leisten.
Die höheren Fördermitteln für den Bereich nachwachsende Rohstoffe erlauben vermehrt sinnvolle und innovative Projekte auf den Weg zu bringen. Aktuell betreut die Fachagentur aus Gülzow 430 Projekte in Deutschland und zehn internationale. 1993 startete man mit 22 Mitarbeitern. Heute sind es bereits 60.
Besonders im Bereich erneuerbare Energie und Bioenergie sei die Nachfrage so groß, dass die Fördergelder nicht ausreichen. Klimaschutz, die Sicherung ländlicher Räume und Ressourcenschonung sind Zukunftsfragen, die die ganze Branche momentan bewegen.
Noch dieses Jahr soll ein Neubau auf dem Güzlower Behördengelände dafür sorgen, dass die noch ausgelagerten Mitarbeiter zum Stammsitz kommen.
Die im Haushaltsentwurf geplante Aufstockung der Mittel auf 50 Millionen Euro wurde zusätzlich um 1,5 Millionen Euro aus dem Budget für Ressortforschung des Bundes für Bildung und Forschung erhöht.
Stichworte: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, FNR, Fördergelder, Klimaschutz, Ressourchenschonung
